Neue Iran-Optionen: Plant Trump eine kurze und kräftige Angriffswelle?
Neue Iran-Optionen: Trumps kurze Angriffswelle?

Washington/Teheran – Der Krieg gegen den Iran bringt US-Präsident Donald Trump (79) zunehmend in Bedrängnis: Globale Energiekrise, verunsicherte Märkte, Milliardenkosten für das Militär – und das Mullah-Regime in Teheran bleibt weiterhin an der Macht. Um den seit fast neun Wochen andauernden Konflikt zu beenden, prüfen Militärstrategen nun eine neue Herangehensweise.

Neue Optionen für den Präsidenten

Dem US-Präsidenten sollen heute neue Optionen vorgelegt werden. Laut dem Nachrichtenportal „Axios“ hat CENTCOM, die Nahost-Schaltzentrale der US-Streitkräfte, einen Plan für eine „kurze und kraftvolle“ Angriffswelle auf den Iran ausgearbeitet. Dabei stünden vor allem Angriffe auf die Infrastruktur des Landes im Fokus. CENTCOM-Kommandeur Brad Cooper (58) soll Trump den Plan persönlich präsentieren.

Ein „letzter Schlag“ gegen den Iran?

Plant der US-Präsident die Wiederaufnahme größerer Kampfhandlungen? Zuletzt hatte er eine Waffenruhe mehrfach verlängert, doch die Friedensgespräche scheinen endgültig festgefahren. Mit neuen Angriffen könnten sie wieder in Gang kommen – oder Trump könnte dem Krieg gegen den Iran „den letzten Schlag“ versetzen. „Axios“ berichtet auch von zwei weiteren Optionen: Das US-Militär könnte seinen Einsatz in der Straße von Hormus ausweiten und die für die Handelsschifffahrt extrem wichtige Meerenge freikämpfen. Experten zufolge würde dies auch den Einsatz von Bodentruppen erfordern.

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Trump erklärte am Mittwoch gegenüber „Axios“, er halte die derzeitige US-Seeblockade gegen den Iran für „etwas effektiver als die Bombardierung“. Das Stoppen iranischer Schiffe setze den Mullahs extrem zu, da ihr gesamter Öl-Export zusammengebrochen sei. „Es ticken jetzt auf beiden Seiten die Uhren“, sagt auch Nahost-Experte Peter Neumann im RONZHEIMER-Podcast. Die Blockade sei eine „ziemlich clevere Entscheidung“ von Trump gewesen.

Darüber hinaus könnte der Einsatz von Spezialeinheiten zur Sicherung des iranischen Bestands an hochangereichertem Uran diskutiert werden. CENTCOM-Chef Brad Cooper hatte mit einem seiner letzten Briefings wohl zum Start des Iran-Kriegs Ende Februar beigetragen. Sein heutiger Besuch beim Präsidenten dürfte die nächsten Tage in Nahost stark beeinflussen.

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