US-Reporter enthüllt Trumps Improvisation im Iran-Krieg
Ein amerikanischer Reporter mit exzellenten Kontakten in die US-Regierung hat jetzt aufgedeckt, dass US-Präsident Donald Trump im laufenden Konflikt mit dem iranischen Mullah-Regime improvisierte. Der Journalist Bojan Pancevski vom Wall Street Journal berichtet, dass Trump zunächst nicht auf die strategischen Ölreserven zurückgreifen wollte, dann aber binnen weniger Stunden eine komplette Kehrtwende vollzog.
Militärische Warnungen wurden ignoriert
Im Podcast von BILD-Vize Paul Ronzheimer erklärte Pancevski, dass diese Episode ihm deutlich gemacht habe, dass der Präsident nicht ausreichend auf die Eventualität vorbereitet war, dass die iranischen Mullahs die strategisch wichtige Straße von Hormus schließen könnten. „In dem Moment habe ich wirklich kapiert, dass da was schiefgelaufen ist mit der amerikanischen Planung“, so der erfahrene Reporter.
Später in der Woche berichtete Pancevski, dass der oberste General der Vereinigten Staaten Trump vor der Militäroperation im Iran gebrieft habe. Dabei wurde der Präsident klar gewarnt: „Die Mullahs werden wahrscheinlich die Straße von Hormus schließen. Militärisch haben wir das geplant, aber wegen der kleinen Minen, wegen der kleinen Drohnen, wegen der billigen Raketen ist es nicht auszuschließen, dass die das können.“
Bombardierung der Insel Kharg als Druckmittel
Das amerikanische Militär sei zwar das beste der Welt und habe die Operation mit gewaltiger Präzision durchgeführt, aber auf die Frage, wie die Gefahr der unzähligen Drohnen und Minen gebannt werden kann, gebe es offenbar noch keine zufriedenstellende Antwort. Die Bombardierung der militärischen Anlagen auf der iranischen Insel Kharg, über die fast alle Ölexporte der Mullahs abgewickelt werden, sei ein deutlicher Beleg für Trumps Improvisation.
Pancevski analysiert die Situation: „Ich glaube, es ist relativ einfach, was da geschieht. Die versuchen, die Iraner zu erpressen, weil 90 Prozent der iranischen Ölexporte über diese Insel laufen.“ Trump habe die Insel bombardieren lassen – aber bewusst die Ölanlagen verschont. Die Botschaft an die Mullahs sei klar: „Nächstes Mal bombardiere und zerstöre ich eure Ölanlagen und ihr werdet nie mehr Öl verkaufen können.“
Marineeinheit unterwegs – weitere Improvisation?
Inzwischen sei eine Marine-Einheit mit rund 2000 Soldaten aus Asien unterwegs in Richtung Nahost, möglicherweise mit dem Ziel, die iranische Öl-Insel Kharg einzunehmen. Pancevski bewertet auch diese Entwicklung kritisch: „Und das klingt auch ein bisschen nach einer Improvisation, weil es mehr als eine Woche dauert, bis diese Einheit in Stellung kommt.“
Der Journalist weiter: „Das heißt, sie haben sie vorher nicht dahin gebracht, weil sie nicht erwartet haben, dass sie gebraucht werden. Das ist etwas Neues. Das ist ein neues Element in der Kriegsführung. Insofern deutet es darauf an, dass hier improvisiert wird.“ Diese Enthüllungen werfen ein beunruhigendes Licht auf die Planungsprozesse im Weißen Haus während des eskalierenden Konflikts mit dem Iran.



