Rubio im Vatikan: Wogen nach Trump-Krach glätten
Rubio im Vatikan: Wogen nach Trump-Krach glätten

US-Außenminister Marco Rubio ist am Donnerstag im Vatikan eingetroffen, um die angespannten Beziehungen zwischen den USA und dem Heiligen Stuhl zu entschärfen. Hintergrund ist ein heftiger Streit zwischen dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und Papst Leo XIV., der in den vergangenen Wochen für diplomatische Verstimmungen gesorgt hatte.

Hintergrund des Konflikts

Der Konflikt eskalierte, nachdem Trump in einer Rede scharfe Kritik an der Haltung des Papstes zu Migrationsfragen geübt hatte. Der Papst hatte zuvor die US-Einwanderungspolitik als „unmenschlich“ bezeichnet und sich für eine offenere Grenzpolitik ausgesprochen. Trump wiederum warf dem Papst vor, sich in innere Angelegenheiten der USA einzumischen.

Rubios Vermittlungsmission

Rubio, der als gläubiger Katholik gilt, traf sich zu einem privaten Gespräch mit Papst Leo XIV. in der Apostolischen Bibliothek. Nach Angaben des US-Außenministeriums verlief das Treffen in „konstruktiver Atmosphäre“. Beide Seiten betonten die Bedeutung des Dialogs und der gegenseitigen Achtung. Rubio erklärte, die USA schätzten die moralische Führungsrolle des Vatikans und strebten eine enge Zusammenarbeit an.

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Reaktionen aus Washington

Im Weißen Haus zeigte man sich erleichtert über die Gespräche. Eine Sprecherin des US-Präsidenten erklärte, die Regierung sei zu einer vertrauensvollen Partnerschaft mit dem Vatikan bereit. Auch aus dem Vatikan hieß es, man hoffe auf eine baldige Normalisierung der Beziehungen.

Der Besuch Rubios gilt als wichtiger Schritt, um die Wogen zu glätten, die der Streit zwischen Trump und dem Papst hinterlassen hatte. Beobachter sehen darin ein Zeichen der Entspannung zwischen den USA und der katholischen Kirche.

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