Selenskyj zieht Kriegsbilanz: Putin hat seine Ziele nicht erreicht
Selenskyj: Putin hat seine Ziele nicht erreicht

Selenskyj zieht Kriegsbilanz: Putin hat seine Ziele nicht erreicht

Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj eine umfassende Bilanz des Krieges gezogen. In einer bewegenden Videobotschaft blickte er auf die vergangenen vier Jahre zurück und unterstrich die Widerstandsfähigkeit seines Landes. „Wenn wir uns an den Beginn der Invasion erinnern und auf die heutige Situation blicken, können wir mit Fug und Recht sagen: Wir haben unsere Unabhängigkeit verteidigt, wir haben unsere Staatlichkeit nicht verloren“, erklärte Selenskyj mit Nachdruck. Die Ukraine existiere nicht nur auf der Karte, sondern stehe fest und ungebrochen da.

Kremlchef Putin hat die Ukrainer nicht gebrochen

Der ukrainische Staatschef richtete klare Worte an den russischen Präsidenten Wladimir Putin. „Putin hat seine Ziele nicht erreicht. Er hat die Ukrainer nicht gebrochen. Er hat diesen Krieg nicht gewonnen“, betonte Selenskyj. Diese Aussage unterstreicht die Entschlossenheit der Ukraine, trotz der enormen Herausforderungen weiterzukämpfen und ihre Souveränität zu wahren. Die Botschaft vermittelt ein starkes Signal der Einheit und des Durchhaltewillens, das über die Grenzen des Landes hinausreicht.

Friedensgespräche und Sicherheitsgarantien

In Bezug auf die laufenden Friedensverhandlungen machte Selenskyj deutlich, dass ein Ende des Krieges zwar gewünscht sei, aber nicht um jeden Preis. „Fraglos wollen wir alle, dass dieser Krieg endet, doch niemand lässt zu, dass die Ukraine zu existieren aufhört“, sagte er. Es werde alles dafür getan, damit die Opfer und Anstrengungen der vergangenen Jahre nicht umsonst waren. „All der Kampf, der Mut, die Würde, alles, was die Ukraine durchgemacht hat, darf nicht entwertet werden“, fügte er hinzu.

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Die von den USA vermittelten Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine gestalten sich äußerst schwierig. Selenskyj beschrieb das Ringen um ein Friedensabkommen als einen Kampf „um jedes Wort, um jeden Punkt“. „Das Abkommen darf nicht einfach nur unterzeichnet werden, sondern muss angenommen werden - angenommen von den Ukrainern“, unterstrich er. Im Zentrum der Diskussionen stehen reale Sicherheitsgarantien für die Ukraine und die Ausarbeitung eines starken, nachhaltigen Vertragswerks.

Harte Verhandlungen in Abu Dhabi und Genf

Bisher fanden drei Gesprächsrunden zwischen ukrainischen und russischen Delegationen statt, die in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Genf in der Schweiz abgehalten wurden. Die Verhandlungen konzentrieren sich auf die Bedingungen für ein Kriegsende, wobei Russland auf einen Abzug der ukrainischen Truppen aus den noch gehaltenen Teilen der östlichen Regionen Luhansk und Donezk besteht. Kiew lehnt diese Forderung kategorisch ab, was zu einer Pattsituation führt und die Komplexität der Friedensbemühungen unterstreicht.

Die Position der Ukraine bleibt unverändert fest: Sie will ihre territoriale Integrität wahren und keine Zugeständnisse machen, die ihre Existenz als unabhängiger Staat gefährden könnten. Diese Haltung spiegelt den breiten Konsens in der ukrainischen Gesellschaft wider, der von Selenskyj in seiner Ansprache deutlich zum Ausdruck gebracht wurde.

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