Trump droht Iran mit "vollständiger Zerstörung" - Eskalation im Nahen Osten
US-Präsident Donald Trump (79) hat in einer scharfen Botschaft auf der Plattform Truth Social dem Iran mit harten Schlägen gedroht. Der ehemalige und erneut amtierende Präsident warnte das Mullah-Regime vor Angriffen mit "vollständiger Zerstörung und sicherem Tod". In seinem Beitrag kündigte er an, dass weitere hochrangige Vertreter des iranischen Regimes ins Visier genommen werden könnten.
Direkte Reaktion auf iranische Videobotschaft
Trumps Nachricht stellt eine unmittelbare Antwort auf eine Videobotschaft von Irans Präsident Massud Peseschkian (71) dar, die von der staatlichen Rundfunkagentur ausgestrahlt wurde. Peseschkian stellte darin ein Ende der iranischen Luftangriffe nur unter bestimmten Bedingungen in Aussicht: keine Raketen, keine Angriffe auf Nachbarländer – sofern von dort keine Attacken auf den Iran erfolgen. Gleichzeitig entschuldigte er sich für frühere Angriffe und bezeichnete diese als "Ergebnis der chaotischen Situation nach dem Tod mehrerer hochrangiger Kommandeure".
Der iranische Präsident nannte Unterstützung für Israel und die USA "ehrlos", während die Islamischen Revolutionsgarden betonten, man respektiere die Souveränität der Nachbarländer. US- und israelische Militärstützpunkte in der Region blieben jedoch weiterhin Hauptziele.
Trump bezeichnet Iran als "Verlierer des Nahen Ostens"
In seiner scharfen Reaktion machte Trump auf Truth Social deutlich, dass der Iran "gnadenlos geschlagen worden" sei und sich bei seinen Nachbarn im Nahen Osten entschuldigt habe. Der ehemalige Präsident betonte, dieses Einlenken sei allein durch die entschlossenen Angriffe der USA und Israels erzwungen worden.
Trump schrieb wörtlich: "Aufgrund des schlechten Verhaltens des Iran werden Gebiete und Bevölkerungsgruppen, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht als Ziele in Betracht kamen, ernsthaft für eine vollständige Zerstörung und den sicheren Tod in Betracht gezogen."
Der US-Präsident bezeichnete den Iran nicht mehr als "Tyrann des Nahen Ostens", sondern als "DER VERLIERER DES NAHEN OSTENS". Das Land werde dies "noch viele Jahrzehnte lang bleiben", bis es kapituliert oder "vollständig zusammenbricht", so seine drastische Einschätzung.
Historische Dimension des Konflikts
Trump behauptete in seiner Botschaft, es sei "das erste Mal seit Tausenden von Jahren", dass der Iran gegen die umliegenden Länder des Nahen Ostens verloren habe. Der Iran habe den Nahen Osten "übernehmen und beherrschen" wollen, sei aber gescheitert. Abschließend dankte Trump für die Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit und unterzeichnete wie gewohnt mit "Präsident DONALD J. TRUMP".
Die Eskalation der Rhetorik zwischen Washington und Teheran sorgt international für Besorgnis. Experten befürchten, dass die scharfen Drohungen beider Seiten zu einer weiteren Verschärfung der ohnehin angespannten Lage im Nahen Osten führen könnten.



