Trump droht Kuba mit 'Übernahme' – 'Könnte damit machen, was ich will'
US-Präsident Donald Trump hat mit einer weiteren provokativen Aussage für Aufsehen gesorgt. Der 79-jährige Politiker erklärte am Montag, er glaube, dass er die 'Ehre haben werde', das kommunistische Kuba zu 'übernehmen'. Trump begründete dies mit den anhaltenden Problemen des Karibikstaates, insbesondere den massiven Stromausfällen, die das Land derzeit plagen.
Kuba als 'gescheiterter Staat' bezeichnet
In seinen Äußerungen bezeichnete Trump Kuba als eine 'sehr geschwächte Nation' und einen 'gescheiterter Staat'. 'Sie haben kein Geld, sie haben kein Öl, sie haben gar nichts', so der US-Präsident. Gleichzeitig lobte er die Insel als 'wunderschön'. Die kubanische Bevölkerung leidet seit Jahrzehnten unter Armut und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die durch das veraltete Stromnetz noch verschärft werden.
Anhaltende Stromkrise als Auslöser
Das marode Stromnetz Kubas hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verschlechtert, was zu täglichen Stromausfällen und landesweiten Blackouts führt. Am Montag war das Netz zum dritten Mal innerhalb weniger Monate vollständig unterbrochen. Diese Krise nutzte Trump, um seine Forderungen an die kubanische Regierung zu untermauern.
Politische Forderungen und Sanktionen
Die Trump-Regierung fordert von Kuba konkrete Schritte in Richtung politischer und wirtschaftlicher Liberalisierung. Dazu gehören die Freilassung politischer Gefangene und Reformen. Im Gegenzug könnte Washington die Sanktionen lockern. Bereits im Januar hatte Trump Strafzölle gegen Länder angedroht, die Öl an Kuba verkaufen oder liefern. Die kubanische Diktatur macht die US-Energieblockade für ihre Probleme verantwortlich.
Unklare Pläne für eine 'Übernahme'
Was Trump genau mit einer 'Übernahme' Kubas meint, bleibt unklar. Nach Informationen eines US-Beamten und einer mit den Gesprächen vertrauten Quelle möchte die Trump-Regierung, dass Kubas Machthaber Miguel Díaz-Canel sein Amt niederlegt. Gleichzeitig laufen weiterhin Verhandlungen zwischen Washington und Havanna über die Zukunft des Inselstaates.
Gespräche zwischen den Regierungen
Kubas Staatschef Miguel Díaz-Canel hatte kürzlich erstmals bestätigt, dass seine Regierung Gespräche mit der Trump-Regierung geführt hat. Über den Vorstoß einer möglichen Ablösung des obersten Kuba-Kommunisten hatte zuerst die 'New York Times' berichtet. Die Entwicklung zeigt, wie angespannt die Beziehungen zwischen den USA und Kuba unter Trumps Präsidentschaft bleiben.



