Donald Trump erhält »Amerika zuerst«-Preis seiner Partei – Nobelpreiskomitee ignoriert ihn
Trump erhält »Amerika zuerst«-Preis von Republikanern

Neue Auszeichnung für Donald Trump: »Amerika zuerst«-Preis von eigener Partei

Während das Nobelpreiskomitee in Norwegen die angeblichen Erfolge von Donald Trump als globaler Friedensstifter konsequent ignoriert, wissen zumindest seine Parteifreunde in den USA seine Leistungen zu würdigen. Die Republikaner haben dem US-Präsidenten bei einer Spendengala in Washington den neu geschaffenen »Amerika zuerst«-Preis verliehen.

Goldene Statue für ein »Goldenes Zeitalter«

Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, überreichte dem 79-jährigen Trump eine goldene Statue, die einen Adler mit ausgebreiteten Flügen im Anflug auf Beute zeigt. »Wir ehren ihn mit einer neuen Auszeichnung«, sagte Johnson. »Das ist eine wunderschöne goldene Statue, passend zum neuen, Goldenen Zeitalter in Amerika.«

Trump hatte den Bürgerinnen und Bürgern der USA in seiner Antrittsrede im Januar 2025 genau dieses »Goldene Zeitalter« versprochen. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat sich die Prunksucht des Präsidenten deutlich manifestiert – das Gebäude wurde zunehmend mit opulenten Dekorationen ausgestattet, und selbst die US-Hauptstadt Washington soll nach seinen Vorstellungen umgestaltet werden.

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Internationale Reaktionen und alternative Würdigungen

Die Würdigungen des zunehmend entrückt auftretenden US-Präsidenten füllen mittlerweile einen eigenen Wikipedia-Artikel. Bereits im Dezember 2025 hatte der Weltfußballverband FIFA Trump einen eigens geschaffenen »Friedenspreis« verliehen, nachdem sich der Präsident immer wieder lautstark darüber beschwert hatte, beim Friedensnobelpreis leer auszugehen.

Als Trump eine Uno-Alternative gründen wollte, meldeten sich prominente Unterstützer wie die Regierungschefs von Argentinien, Israel und Ungarn, außerdem Länder wie die Türkei, Saudi-Arabien, Katar und Pakistan. Der Rest der internationalen Gemeinschaft schaute jedoch angestrengt weg – ebenso wie das Nobelpreiskomitee, das Trumps behauptete Erfolge trotz berichteter Drohungen weiterhin ignoriert.

Politische Motive und anhaltende Kontroversen

Der Personenkult um Trump macht selbst vor Nationalparkpässen nicht halt und hat eindeutig politische Motive. Offene Korruption und Geschäftemachereien, wie sie unter seiner Präsidentschaft üblich geworden sind, werden in den offiziellen Würdigungen allerdings nicht näher benannt.

Mike Johnson betonte bei der Preisverleihung, die Republikaner würdigen mit dem »Amerika zuerst«-Preis Trumps Führungsqualitäten und seinen Einsatz für die Vereinigten Staaten. Während internationale Institutionen den US-Präsidenten weiterhin skeptisch betrachten, setzt seine eigene Partei damit ein deutliches Zeichen der Unterstützung.

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