Trump im Umfragetief: Mehrheit der Amerikaner unzufrieden mit Präsident
Trump im Umfragetief: Mehrheit unzufrieden

Trump erreicht neuen Negativrekord in Umfragen

Die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung zeigt sich weiterhin unzufrieden mit US-Präsident Donald Trump. Aktuelle Umfragedaten des politischen Portals RealClearPolitics offenbaren einen dramatischen Einbruch der Zustimmungswerte des 79-jährigen Staatsoberhaupts.

Besorgniserregende Zahlen für das Weiße Haus

Nur noch 42,1 Prozent der Amerikaner äußern sich positiv über Trumps Amtsführung – deutlich weniger als die Hälfte der Bevölkerung. Demgegenüber stehen 55,2 Prozent, die mit der aktuellen Politik unzufrieden sind. Meinungsforscher sprechen bereits von einer alarmierenden Situation, in der sich der Präsident dramatisch „unter Wasser“ befinde.

ICE-Abschiebepraktiken als Hauptgrund für Unmut

Als wesentlicher Faktor für den Negativrekord gilt das brutale Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE, die unter Trumps Füzung operiert. Seit Monaten kommt es landesweit zu Protesten gegen deren Praktiken. Besonders tragische Vorfälle haben die öffentliche Empörung verstärkt:

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  • Ende Januar wurde der US-Bürger Alex Pretti (37) am Rande einer Demonstration von zwei ICE-Beamten erschossen, nachdem er sich schützend vor eine Frau gestellt hatte.
  • Nur wenige Wochen zuvor fand die US-Bürgerin Renee Good den Tod, als sie in ihrem Auto von einem ICE-Beamten getötet wurde.

Weitere Faktoren für den Popularitätsverlust

Laut NBC News-Analyst Marc Trussler tragen mehrere Entwicklungen zur Erosion von Trumps Unterstützung bei:

  1. Das „Chaos in Minneapolis“ und andere innenpolitische Krisen
  2. Die Veröffentlichung der Epstein-Akten mit belastenden Enthüllungen
  3. Eine als chaotisch wahrgenommene Außenpolitik
  4. Die anhaltend hohen Lebenshaltungskosten

Eine aktuelle NBC-Umfrage zeigt, dass 49 Prozent der Befragten Trumps Politik in Bezug auf Grenzschutz und Immigration „stark“ ablehnen – ein deutlicher Anstieg gegenüber 38 Prozent im vergangenen Sommer und 34 Prozent im April 2025.

Politische Konsequenzen zeichnen sich ab

Besonders alarmierend für Trump und die Republikaner ist der massenhafte Verlust von Wechselwählern, die in der Vergangenheit maßgeblich zu Wahlsiegen beigetragen hatten. Dieser Trend könnte der Partei bei den anstehenden Kongress-Zwischenwahlen Anfang November eine schwere Niederlage bescheren.

Der Präsident war bereits Mitte Januar – pünktlich zu seinem einjährigen Amtsjubiläum – in ein Umfragetief gerutscht. Nach einer kurzen Erholungsphase setzte sich der Abwärtstrend fort und erreicht nun mit nur noch 39 Prozent Zustimmung in der NBC-Umfrage einen Tiefstwert der laufenden Amtszeit.

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