Trump kündigt Ende der US-Angriffe im Iran in zwei bis drei Wochen an
Trump: US-Angriffe im Iran enden in wenigen Wochen

Trump verkündet Zeitplan für Beendigung der US-Militäroperation im Iran

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass die amerikanischen Angriffe im Iran in zwei bis drei Wochen beendet sein werden. Im Weißen Haus erklärte er, sein Land benötige dafür noch „vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tage länger“. Diese Aussage erfolgt, während sich der amerikanisch-israelische Krieg gegen den Iran bereits in der fünften Woche befindet.

Kein Abkommen mit dem Iran notwendig

Für ein Ende des US-Militäreinsatzes müsse es laut Trump keinen Deal mit dem Iran geben. Dies sei „irrelevant“, da die USA dafür sorgten, dass die Machthaber der Islamischen Republik keine Atomwaffen bauen könnten. Gleichzeitig ließ der Präsident die Möglichkeit offen, dass es auch vor dem von ihm genannten Zeitpunkt zu einer Einigung kommen könnte, falls der Iran dazu bereit sei.

Trump betonte zudem, dass, sollte der Iran später wieder in der Lage sein, Atomwaffen zu entwickeln, es einen Präsidenten wie ihn geben werde, der erneut angreifen würde. Diese Aussage unterstreicht die langfristige strategische Position der USA in der Region.

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Verantwortung für Öltransport geht auf andere Länder über

Nach dem Ende der US-Militäraktion werde es Sache anderer Nationen sein, die Sicherheit von Öltankern in der Straße von Hormus zu gewährleisten. Trump nannte dabei explizit Frankreich als Beispiel. „Ich denke, es wird sehr sicher sein, aber wir haben damit nichts zu tun“, sagte der US-Präsident. Er verwies darauf, dass beispielsweise chinesische Tanker die Meerenge passieren, aufgefüllt werden und sich selbst kümmern würden. „Wir haben keinen Grund, das zu tun.“

Auswirkungen der Blockade der Straße von Hormus

Der Iran hatte nach Beginn der amerikanischen und israelischen Angriffe mit eigenen Attacken und Drohungen dafür gesorgt, dass kaum noch Schiffe durch die strategisch wichtige Straße von Hormus fahren konnten. Diese Meerenge ist ein zentraler Transportweg für Erdöl und Flüssiggas aus der Region. Die daraus resultierende Blockade hat zu steigenden Energiepreisen weltweit geführt und Sorgen um die globale Konjunktur ausgelöst.

Obwohl die USA verhältnismäßig wenig Rohöl aus den Staaten des Persischen Golfs importieren, treffen die steigenden Weltmarktpreise alle Volkswirtschaften. Die ursprüngliche Planung der US-Regierung sah eine Dauer des Einsatzes von vier bis sechs Wochen vor, womit das von Trump genannte Ende im angepeilten Zeitrahmen liegen würde.

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