Trumps Friedensrat startet mit Milliardenhilfen und Truppen für Gaza
Trumps Friedensrat: Milliardenhilfen und Truppen für Gaza

Erste Sitzung des Friedensrats: Trump verkündet massive Hilfen und Truppenentsendung

Mit seinem neu geschaffenen Friedensrat hat Donald Trump eine erste bedeutende Sitzung in Washington abgehalten. Der US-Präsident nutzte das Treffen, um weitreichende Ankündigungen für den Gazastreifen zu machen, die sowohl finanzielle Unterstützung als auch militärische Präsenz umfassen.

Milliardenhilfen von internationalen Partnern

Trump verkündete, dass sieben Milliarden US-Dollar, umgerechnet etwa 5,9 Milliarden Euro, für den Gazastreifen bereitgestellt werden sollen. Diese Gelder stammen von einer Koalition aus acht Staaten: Aserbaidschan, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Marokko, Bahrain, Katar, Saudi-Arabien, Usbekistan und Kuwait. Weitere Mitglieder des Friedensrats sind Ungarn, Israel, Belarus und die Türkei.

Nicht alle Länder zeigen sich jedoch kooperationsbereit. Norwegen hat deutlich gemacht, dass es nicht Mitglied des Friedensrats werden wird. Das Außenministerium in Oslo kündigte stattdessen eine eigene Spendeninitiative an und betonte, an dieser Position festzuhalten.

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Internationale Truppe für den Gazastreifen

Neben den finanziellen Mitteln kündigte Trump an, dass fünf Staaten eigene Soldaten in den Gazastreifen entsenden wollen. Diese internationale Stabilisierungstruppe (ISF) soll einen dauerhaften Frieden in dem stark zerstörten Küstenstreifen sichern. Konkret hat Indonesien bereits zugesagt, bis zu 8000 Soldaten zu stellen. Die genauen Zahlen der anderen beteiligten Länder wurden zunächst nicht offengelegt.

Die Truppe soll laut Trump auch die Waffenruhe im Konflikt zwischen Israel und der Hamas überwachen und langfristige Stabilität gewährleisten. Diese Ankündigungen passen zu Berichten des Guardian, wonach die US-Regierung Pläne für eine Militärbasis im Gazastreifen verfolgt. Demnach soll diese Basis über mehr als 350 Hektar Fläche verfügen und bereits von potenziellen Bauunternehmen besichtigt worden sein.

Kontroverse um Trumps Friedensrat

Der Friedensrat bleibt ein umstrittenes Gremium, das von Kritikern als Instrument von Trumps außenpolitischen Ambitionen gesehen wird. Die erste Sitzung markiert den Beginn einer Initiative, die sowohl auf massive finanzielle Unterstützung als auch militärische Präsenz setzt, um den Frieden im Gazastreifen zu fördern. Während einige Länder aktiv mitwirken, zeigen andere wie Norwegen deutliche Distanz.

Die Pläne für die Militärbasis und die Entsendung ausländischer Soldaten unterstreichen den umfassenden Ansatz, den Trump mit seinem Friedensrat verfolgt. Obwohl es bisher keine offizielle Bestätigung für die Guardian-Berichte gibt, deuten die Ankündigungen des US-Präsidenten auf eine signifikante internationale Intervention im Gazastreifen hin.

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