USA verkünden Verlängerung der Waffenruhe im Libanon
Die aktuell geltende Waffenruhe zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel soll nach US-Angaben um 45 Tage verlängert werden. Das gab ein Sprecher des US-Außenministeriums auf der Plattform X bekannt. Die Hisbollah selbst äußerte sich zunächst nicht zu dieser Ankündigung.
Die Verlängerung der Waffenruhe kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen in der Region weiterhin hoch sind. Beobachter hatten mit einer Verlängerung gerechnet, da beide Seiten in den letzten Wochen eine relative Ruhe eingehalten hatten. Die USA, die als Vermittler zwischen den Konfliktparteien auftreten, sehen in der Verlängerung einen wichtigen Schritt zur Stabilisierung der Lage.
Die Hisbollah, eine schiitische Miliz, die vom Iran unterstützt wird, und Israel liefern sich seit Jahren immer wieder Gefechte. Die aktuelle Waffenruhe war zuvor nach heftigen Kämpfen im Süden des Libanon vereinbart worden. Nun soll sie für weitere 45 Tage gelten, um Raum für diplomatische Gespräche zu schaffen.
Die USA betonten, dass sie weiterhin eng mit beiden Seiten zusammenarbeiten, um eine dauerhafte Lösung zu erreichen. Ein Sprecher des US-Außenministeriums erklärte: "Diese Verlängerung ist ein positives Signal und zeigt, dass beide Seiten an einer Deeskalation interessiert sind."
Die internationale Gemeinschaft reagierte verhalten optimistisch. Die UNO begrüßte die Verlängerung, mahnte aber zugleich, dass eine nachhaltige Friedenslösung weiterhin in weiter Ferne liege. Die Hisbollah hat sich bislang nicht offiziell zu der Ankündigung geäußert, was von Analysten als taktisches Schweigen gedeutet wird.
Die nächsten 45 Tage werden zeigen, ob die Waffenruhe hält und ob konkrete Fortschritte in den Verhandlungen erzielt werden können. Derweil bleibt die Lage im Libanon angespannt, und die Bevölkerung hofft auf eine dauerhafte Befriedung der Region.



