USA warnen vor Reisen nach Zypern nach Drohnenangriff auf britischen Stützpunkt
USA warnen vor Zypern-Reisen nach Drohnenangriff (09.03.2026)

USA warnen vor Reisen nach Zypern nach Drohnenangriff auf britischen Stützpunkt

Nach einem Drohnenangriff auf einen britischen Militärstützpunkt auf der Mittelmeerinsel Zypern hat die US-Regierung ihre Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aufgefordert, geplante Reisen in das beliebte Urlaubsland zu überdenken. Das US-Außenministerium begründete diesen Schritt mit bestehenden Sicherheitsrisiken in der Region.

Reisehinweis auf Stufe drei von vier

Der aktuelle US-Reisehinweis für Zypern entspricht damit der Stufe drei von vier. Die höchste Stufe wäre eine vollständige Reisewarnung. Zusätzlich wird nicht dringend benötigten US-Regierungsmitarbeitern und deren Angehörigen die Ausreise aus Zypern gestattet.

Die erhöhte Alarmbereitschaft wurde durch einen Angriff in der Nacht zum Montag ausgelöst: Der britische Stützpunkt Akrotiri nahe der Hafenstadt Limassol wurde Ziel einer Drohne. Nach offiziellen Regierungsangaben wurden anschließend zwei weitere Drohnen abgefangen. Zyprische Medien berichteten unter Berufung auf Sicherheitskreise, die Drohnen könnten aus dem Libanon gestartet worden sein.

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Flugausfälle und verstärkte Militärpräsenz

Die Sicherheitslage hat bereits konkrete Auswirkungen auf den Reiseverkehr: Zahlreiche Airlines haben ihre Flugverbindungen in den EU-Inselstaat eingestellt, was zu erheblichen Flugausfällen führt. Gleichzeitig verstärken Nato- und EU-Staaten ihre militärische Präsenz in der Region.

Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte an, Großbritannien werde Hubschrauber zur Drohnenabwehr sowie ein Kriegsschiff in das östliche Mittelmeer entsenden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Cyprus News Agency (KYPE/CNA) plant Frankreich, Luftabwehr- und Anti-Drohnen-Systeme sowie eine Fregatte in die Region zu schicken.

Griechenland hat bereits vier F-16-Kampfflugzeuge nach Zypern verlegt, zwei Fregatten sollen in Kürze folgen. Diese militärischen Verstärkungen unterstreichen die angespannte Sicherheitslage im östlichen Mittelmeerraum und die internationale Besorgnis über die jüngsten Entwicklungen.

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