Vertriebene in Beirut schlafen im Freien – US-Video zeigt Zerstörung iranischen Drohnenträgers
Vertriebene in Beirut schlafen im Freien – US-Video zeigt Angriff

Vertriebene Familien in Beirut schlafen auf Straßen und Stränden

Im Libanon verbringen zahlreiche vertriebene Familien die Nächte im Freien – auf Straßen, in Autos oder an Stränden. Diese dramatische Situation ist eine direkte Folge der israelischen Aufforderung an Bewohner des Südlibanon und südlicher Vororte Beiruts, ihre Regionen zu verlassen. Die Angst vor weiteren israelischen Angriffen auf den Libanon treibt die Menschen aus ihren Häusern.

„Wir sind obdachlos“ – Jamal Seifeddin aus Beirut

Jamal Seifeddin, ein libanesischer Vertriebener, beschreibt die prekären Zustände: „Wir schlafen hier auf der Straße – manche schlafen in ihren Autos, manche schlafen auf der Straße, manche am Strand, wir sind obdachlos.“ Nachts schlagen Raketen ein, und am nächsten Morgen liegen ganze Wohnblocks in Trümmern. Viele Libanesen sind noch erschöpft vom letzten Krieg und fürchten einen neuen Konflikt.

Schwindender Rückhalt für die Hisbollah

Die von Iran finanzierte Terrormiliz Hisbollah, die zuvor Israel beschossen hat und damit den Libanon in den Konflikt zog, verliert bei einigen Bewohnern an Unterstützung. Sara Moussalli, eine libanesische Studentin, äußert ihre Verzweiflung: „Natürlich ist diese Situation inakzeptabel, und ehrlich gesagt ist das Verwirrendste für uns Libanesen, dass wir nicht wissen, auf welcher Seite wir stehen sollen – man kann weder auf der einen noch auf der anderen Seite stehen. Beide Seiten unterdrücken uns Libanesen.“

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US-Video zeigt Zerstörung iranischen Drohnenträgers

Unterdessen setzen die USA und Israel ihre Angriffe auf Iran unvermindert fort. Am Donnerstag veröffentlichten die US-Streitkräfte Aufnahmen, die den Angriff auf einen 240 Meter langen iranischen Kampfdrohnenträger einige Tage zuvor zeigen sollen. Das Video dokumentiert die massive Zerstörung des Schiffes, das für den Transport von Kampfdrohnen genutzt wurde.

Raketenangriffe in Israel verletzen Anwohner

Parallel dazu schlugen in Israel erneut iranische Raketen ein, beispielsweise in einem Vorort Tel Avivs, wo einige Anwohner leicht verletzt wurden. Eran Glazer, ein betroffener Anwohner, berichtet: „Alles war ruhig, und dann heulten die Sirenen. Wir rannten in den Luftschutzkeller. Wir hörten ein paar Raketen und dann plötzlich einen lauten Knall, der sich sehr nah angefühlt hat.“

Kein Ende des Konflikts in Sicht

Ein Ende des eskalierenden Konflikts ist derzeit nicht abzusehen. US-Präsident Donald Trump verkündete kürzlich, dass nur die „bedingungslose Kapitulation“ Irans den Krieg beenden könne. Diese Forderung unterstreicht die verhärteten Fronten und lässt wenig Raum für diplomatische Lösungen. Die humanitäre Krise im Libanon und die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den beteiligten Staaten verschärfen sich weiter.

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