EVP-Chef Weber bestreitet Kenntnis von AfD-Chatgruppe im EU-Parlament
Weber: Keine Kenntnis von AfD-Chatgruppe im EU-Parlament

EVP-Fraktionschef weist Vorwürfe zurück

Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei im Europaparlament, Manfred Weber, hat nachdrücklich betont, von einer kontrovers diskutierten Chatgruppe zwischen seiner Fraktion und der AfD keine Kenntnis gehabt zu haben. Der bayerische CSU-Politiker äußerte sich gegenüber mehreren deutschen Zeitungen und erklärte: „Die Chatgruppen von Mitarbeitern kenne ich weder, noch habe ich sie genehmigt.“ Diese Aussage erfolgte als Reaktion auf investigative Recherchen der Deutschen Presse-Agentur, die eine Zusammenarbeit zwischen der EVP-Fraktion und rechten Parteien im Parlament aufdeckten.

Hintergründe der Zusammenarbeit

Die Recherchen belegen, dass die EVP-Fraktion, zu der auch die Abgeordneten der Unionsparteien gehören, in jüngster Vergangenheit gemeinsam mit dem rechten Flügel des Europaparlaments in einer digitalen Chatgruppe sowie bei einem persönlichen Treffen von Parlamentariern an einem Gesetzesvorschlag zur Verschärfung der Migrationspolitik arbeitete. Diese Kooperation wirft Fragen zur Intensität der Zusammenarbeit zwischen der christdemokratischen EVP und rechtsgerichteten Fraktionen auf, die bislang nicht öffentlich bekannt war.

Weitere Details und Reaktionen

Obwohl Abstimmungen mit rechten Mehrheiten im Europäischen Parlament in letzter Zeit häufiger vorkamen, war das Ausmaß der Kooperation zwischen der EVP und Rechtsaußen-Fraktionen bisher nicht transparent. Weber äußerte sich in den Zeitungsberichten nicht zu dem persönlichen Treffen der Abgeordneten, was Spekulationen über die genauen Umstände der Zusammenarbeit nährt. Experten gehen davon aus, dass das Thema trotz Webers Dementi nicht als abgeschlossen betrachtet werden kann, da weitere Untersuchungen und politische Debatten zu erwarten sind.

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Die Enthüllungen unterstreichen die wachsende Bedeutung digitaler Kommunikationskanäle in der politischen Arbeit und werfen ein Schlaglicht auf die strategischen Allianzen innerhalb des EU-Parlaments. Die EVP, als eine der größten Fraktionen, steht nun vor der Herausforderung, ihre Position in der Migrationspolitik zu klären und mögliche interne Kontrollmechanismen zu überprüfen.

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