5. UckerMarsch: 1500 Teilnehmer erobern die Uckermark zu Fuß
5. UckerMarsch: 1500 Wanderer in der Uckermark

Beim 5. UckerMarsch am 27. April 2026 eroberten rund 1500 beinharte Wanderer die Uckermark auf Schusters Rappen. Start und Ziel war der Campingplatz Sonnenkap in Prenzlau. Bei herrlichem Wanderwetter standen Strecken von 14, 32 oder 57 Kilometern zur Auswahl.

Peter Fabisiak: Mit 64 Jahren hyperaktiv

Peter Fabisiak trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „Ist mir egal, ich geh' wandern“. Als einer der Ersten erreichte er das Ziel. Der Neu-Prenzlauer hatte die 14-Kilometer-Strecke gewählt, um Stadt und Leute besser kennenzulernen. „Ich bin mit 64 Jahren hyperaktiv. Vorbereitet bin ich nur durch meinen Beruf, bei dem ich viel laufen muss“, sagte er. Für das nächste Jahr plant er die nächstgrößere Distanz: „Man will sich ja noch steigern im Leben.“

Junge Sportlerinnen aus Rüdersdorf

Mit ihm kamen Lara Pelzel (15) und Neele Eigendorf (11) aus Rüdersdorf bei Berlin ins Ziel. Die beiden Mädchen waren im Vorjahr 30 Kilometer gewandert. „Heute wollten wir etwas anderes probieren, sind mehr auf Zeit gelaufen, sogar teilweise gesprintet“, berichteten die vielseitig aktiven Sportlerinnen.

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57 Kilometer in 10 Stunden und 50 Minuten

Annette und Jürgen Braun aus Wallmow wagten sich mit „Heimvorteil“ an die 57-Kilometer-Distanz. Nach 10 Stunden und 50 Minuten kamen sie ins Ziel. „Das Wetter war super“, schwärmte Jürgen Braun. Probleme bereitete ihnen die Distanz nicht: „Wir gehen fast jedes Wochenende wandern und beim Hügelmarathon bin ich mit dem Rad auch dabei.“

Gemeinschaftsevent für die Laufgruppe aus Erkner

Sechs Wanderer der ALG Löcknitztal aus Erkner nutzten den UckerMarsch als „schönes Gemeinschaftsevent“. Anschließend grillten sie im Bungalow am Oberuckersee und schmiedeten neue Pläne. ALG steht für „Ankes Laufgruppe“, die seit 2002 dem Wandern bis ins Ausland folgt. „Wir sind alle älter geworden, deshalb sind die 14 Kilometer jetzt ideal für uns“, freuten sie sich.

Organisation mit 120 Helfern

Cathleen Nebe vom Organisationsteam betonte: „Wir bleiben bei der Teilnehmerzahl von 1500, das ist, was wir schaffen können. Der Spaß soll im Mittelpunkt stehen, damit keine langen Wartezeiten entstehen.“ Etwa 120 Helfer waren im Einsatz: Urkundenschreiber, Parkplatzanweiser, Ersthelfer, Streckenposten und viele mehr. Der Rotary Club betreute den Versorgungspunkt in der Neubrandenburger Straße mit 780 Bockwürsten, 50 Toastbroten, drei Eimern Senf und Ketchup, einer Europalette Wasser, Kaffee und 35 Kuchen.

Spendenlauf für Vereine

„Das Herz des Ganzen ist, dass es ein Spendenlauf ist“, so Cathleen Nebe. Vereine konnten sich im Vorjahr bewerben. Mit dem Song „Lauf einfach los, lauf los in dein Leben“ des uckermärkischen Schlagersängers Marcus Christiansen wurden die Starter motiviert. Fitnesstrainerin Katrin Pasemann sorgte mit Lockerungsübungen für die richtige Vorbereitung. Im Ziel gab es Urkunden, Medaillen und ein Foto von Fotografin Mary Bunge.

Campingplatz als idealer Start- und Zielpunkt

„Der Campingplatz ist ein idealer Start- und Zielpunkt. Viele sagen, dass sie im Sommer noch einmal wiederkommen“, betonte Cathleen Nebe. Für den Campingplatz ist der UckerMarsch der Höhepunkt zur Saisoneröffnung. Die Organisatoren dankten allen Sponsoren, darunter die Stadt Prenzlau. Bürgermeister Marek Wöller-Beetz (CDU) wünschte den Teilnehmern: „Kommt alle gut wieder zurück!“

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