Der Zustand des Buckelwals Timmy in der Wismarer Bucht gibt weiterhin Anlass zur Sorge. Wie ein grauer Fels liegt das Tier seit Tagen nahezu bewegungslos im Wasser. Nur gelegentlich ist ein leichtes Buckeln zu beobachten, das auf Atemaktivität hindeutet.
Frühmorgendliche Kontrollen
Seit Tagen kontrollieren Experten den Wal bereits in den frühen Morgenstunden. Um 7 Uhr morgens ist das Team vor Ort, um den Gesundheitszustand des Meeressäugers zu überprüfen. Die Beobachtungen zeigen, dass Timmy sich kaum von der Stelle bewegt. Sein Atem ist hörbar, wird aber als regelmäßig beschrieben.
Hoffnung auf Besserung schwindet
Die Hoffnung, dass der Wal von selbst in tiefere Gewässer zurückfindet, schwindet zusehends. Die Wismarer Bucht bietet nicht die optimalen Bedingungen für einen ausgewachsenen Buckelwal. Die Wassertiefe und das Nahrungsangebot sind begrenzt. Einheimische und Touristen verfolgen die Rettungsbemühungen mit großer Anteilnahme.
Die zuständigen Behörden arbeiten an einem Plan, um das Tier zu retten. Ob eine aktive Unterstützung möglich ist, bleibt jedoch ungewiss. Die kommenden Stunden und Tage werden entscheidend sein für das Schicksal von Buckelwal Timmy.



