Greppiner Maibaum: Tradition mit eingespielten Abläufen
Greppiner Maibaum: Eingespielte Abläufe

Greppin/MZ. - In Greppin ist das Maibaumaufstellen längst mehr als nur ein Brauch und gehört mittlerweile zur gelebten Tradition und eingeübten Praxis. „Wir sind geübt im Maibaumaufstellen, da wir es bereits seit drei Jahren machen“, beschreibt der Greppiner Bürgermeister Mirko Claus (FWG) die Entwicklung der vergangenen Jahre. Der Maibaum wird jährlich Ende April aufgestellt, sodass die Abläufe inzwischen routiniert und sicher von der Hand gehen. Doch auch mit wachsender Erfahrung bleibt eines unverändert: Ohne helfende Hände wäre dieses Ereignis nicht umsetzbar.

Viele Helfer stemmen den Maibaum

Die Vorbereitungen für das Maibaumaufstellen beginnen bereits Wochen im Voraus. Der Baum muss gefällt, entastet und geschmückt werden. Am Aufstelltag selbst sind zahlreiche Freiwillige gefragt, die den schweren Stamm mit vereinten Kräften in die Höhe hieven. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Gemeinschaft zusammenkommt“, so Claus weiter. Auch in diesem Jahr halfen wieder viele Greppiner mit, um den Brauch am Leben zu erhalten.

Tradition als Identitätsstifter

Für den Bürgermeister ist der Maibaum mehr als nur eine Dekoration. Er symbolisiert den Zusammenhalt im Dorf und die Verbundenheit mit alten Traditionen. „In einer Zeit, in der sich vieles verändert, sind solche Rituale wichtig, um die Identität zu bewahren“, betont Claus. Die Greppiner sind stolz auf ihren Maibaum und freuen sich jedes Jahr auf das Ereignis, das Jung und Alt zusammenbringt.

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Das Maibaumaufstellen in Greppin zeigt, wie lebendig ländliche Traditionen sein können. Mit jedem Jahr wächst die Routine, aber auch die Begeisterung der Beteiligten. Der Maibaum wird noch lange ein fester Bestandteil des Dorflebens bleiben.

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