Am Dienstag, dem 28. April, laden die Diakonie MV und die Diakonie MSE zu einer Podiumsdiskussion in die Kulturküche Penzlin ein. Von 16 bis 18 Uhr steht die Frage im Mittelpunkt, wie die medizinische, soziale und pflegerische Versorgung in ländlichen Regionen auch künftig gesichert werden kann. Die Veranstaltung in der Großen Straße 4 bietet Raum für Austausch und kritische Nachfragen.
Teilnehmer aus Politik und Diakonie
Für die Diskussion haben sich Landtagskandidaten aus dem Wahlkreis angekündigt: Tilo Lorenz (CDU), Bürgermeister von Burg Stargard, Thomas Herrholz (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Galenbeck, und Harald Terpe (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied des Landtags. Als besonderer Gast wird Rüdiger Schuch erwartet, Präsident der Diakonie Deutschland. Die Runde wird sich den drängenden Herausforderungen der Daseinsvorsorge auf dem Land widmen.
Schwerpunkte der Debatte
Im Fokus stehen konkrete politische Weichenstellungen, die jetzt notwendig sind, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. Neben der medizinischen Grundversorgung geht es auch um soziale Dienste und Pflegeangebote. Die Teilnehmer werden zudem innovative Ansätze vorstellen, die bereits in einigen Regionen erprobt werden. Die Veranstaltung versteht sich als offenes Forum, in dem Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen und Anliegen direkt an die Experten richten können.
Hintergrund: Ländliche Versorgung unter Druck
In vielen ländlichen Gebieten Mecklenburg-Vorpommerns wird die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung zunehmend schwieriger. Ärztemangel, weite Wege und eine alternde Bevölkerung verschärfen die Lage. Die Diakonie als einer der größten Wohlfahrtsverbände bringt ihre Erfahrung aus der Praxis ein, um Lösungswege aufzuzeigen. Die Podiumsdiskussion in Penzlin ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen, die vor der Landtagswahl die wichtigsten sozialpolitischen Themen aufgreifen.



