Der frühere bayerische Kultusminister und amtierende Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle (CSU) steht vor einer neuerlichen Rückkehr in den Landtag – wieder einmal als Nachrücker. Gleiches gilt für den ebenfalls langjährigen CSU-Landtagsabgeordneten Andreas Lorenz. Noch ist es nicht amtlich, doch der CSU-Landtagsfraktion stehen zwei Abgänge bevor.
Hintergründe der Personalwechsel
Der CSU-Abgeordnete Alexander Dietrich, der seit 2023 im Landtag sitzt, soll neuer Leiter des Kommunalreferats in der Landeshauptstadt München werden. Und die CSU-Abgeordnete Ute Eiling-Hütig soll neue Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz werden. Beide müssten dann, wenn die Personalien wie angekündigt vollzogen werden, ihre Mandate niederlegen.
Nachrücker über die Oberbayern-Liste
Und dann kämen Nachrücker über die CSU-Oberbayern-Liste zum Zug. Als erstes Lorenz, der dem Landtag von 2008 bis 2018 sowie als Nachrücker von 2022 bis 2023 angehörte. Und als zweites Spaenle, der von 1994 bis 2018 und dann – als Nachrücker – von 2020 bis 2023 im Landtag saß. Bei der Landtagswahl 2023 hatten beide den direkten Wiedereinzug verpasst.
Die Entwicklungen zeigen, dass Spaenle und Lorenz erneut von den personellen Veränderungen in der Fraktion profitieren könnten. Der genaue Zeitpunkt der Wechsel steht noch nicht fest, aber die Entscheidungen scheinen gefallen zu sein. Die CSU-Landtagsfraktion wird damit in Kürze zwei erfahrene Politiker zurückgewinnen, die bereits über lange parlamentarische Erfahrung verfügen.



