Waldbrand bei Jüterbog breitet sich weiter aus – Kampfmittel behindern Löschung
Waldbrand bei Jüterbog: Feuer dehnt sich aus

Der Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog im Südwesten Brandenburgs breitet sich weiter aus. Wie die Regionalleitstelle am Sonntagmorgen mitteilte, dehnt sich das Feuer zwei Tage nach seinem Ausbruch am Freitag weiter aus. Eine direkte Bekämpfung der Flammen ist jedoch nicht möglich, da das Gelände stark mit Kampfmitteln belastet ist.

Schutzstreifen sollen Feuer eindämmen

Um das Feuer zu hemmen, setzt die Feuerwehr auf sogenannte Schutzstreifen am Waldrand. Diese vegetationslosen Streifen sollen verhindern, dass das Feuer auf benachbarte Waldflächen übergreift. Die Leitstelle erklärte, dass Brände auf Sandboden so auslaufen können. Am Samstagnachmittag hatte der brandenburgische Waldbrandschutzbeauftragte Raimund Engel die betroffene Fläche auf mehr als 30 Hektar beziffert.

Naturschutzgebiet betroffen

Der frühere Truppenübungsplatz, auf dem das Feuer wütet, ist heute ein Naturschutzgebiet mit Wanderwegen. Die Brandursache von Freitag ist weiterhin unklar. Ortschaften sind laut Behörden nicht gefährdet. Fast jeden Sommer kommt es bei Jüterbog zu Waldbränden, doch der aktuelle ist der bisher größte in dieser Saison in Brandenburg. Die Feuerwehr bleibt im Einsatz, kann aber aufgrund der Kampfmittelbelastung nur aus der Distanz arbeiten.

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