Trotz Schüssen: Charles und Camilla starten USA-Besuch bei Trump
Charles und Camilla reisen trotz Schüssen zu Trump

König Charles (77) und Königin Camilla (78) sind am Montag wie geplant zu ihrem viertägigen Staatsbesuch in den USA eingetroffen – trotz des vereitelten Attentats auf US-Präsident Donald Trump (79) am Samstag. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden massiv erhöht, nachdem es beim traditionellen Dinner der White House Correspondents‘ Association im Washington Hilton zu einem Zwischenfall mit Schüssen gekommen war. Sicherheitskräfte stürmten den Saal, Trump wurde in Sicherheit gebracht. Ein Secret-Service-Agent wurde verletzt, der Schütze festgenommen. Nur knapp 2,5 Kilometer vom Hotel entfernt treffen Charles und Camilla den Präsidenten und seine Frau Melania (56) heute zum Tee.

Entscheidung nach Krisengesprächen

Nach intensiven Gesprächen zwischen London und Washington entschieden beide Seiten, an dem Staatsbesuch festzuhalten. Ein Sprecher des Palasts erklärte am Sonntag, nur wenige Stunden nach den Schüssen: „Der König und die Königin freuen sich darauf, dass der Besuch morgen beginnt.“ Hinter den Kulissen wurde vor allem an einem gearbeitet: maximaler Sicherheit. Teile des Programms werden möglicherweise angepasst, die Maßnahmen deutlich verschärft. Der Besuch steht damit unter besonders hohen Sicherheitsvorkehrungen.

Tee im Weißen Haus und Gartenparty

Noch am Anreisetag sind ein privater Tee mit Donald Trump und First Lady Melania Trump im Weißen Haus sowie eine diplomatische Gartenparty mit Gästen aus beiden Ländern geplant. Politisch ist die Reise heikel. Die Beziehungen zwischen Großbritannien und den USA gelten derzeit als angespannt. Der britische Botschafter in Washington spricht offen davon, die Partnerschaft „zu erneuern und zu beleben“. Doch Trump gilt als großer Bewunderer von Charles. „Das ist wirklich eine der größten Ehren meines Lebens“, sagte er im September 2025, als er in Großbritannien an einem zu seinen Ehren ausgerichteten Staatsbankett teilnahm. Jetzt will er sich beim Königspaar revanchieren.

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Rede im Kongress als Höhepunkt

Auch die weiteren Tage sind dicht gefüllt: Neben dem Staatsbankett in Washington steht eine Rede von Charles vor dem US-Kongress an – eine seltene Ehre. Vor ihm durfte dort nur Queen Elizabeth II. sprechen. Zudem reisen Charles und Camilla nach New York, besuchen dort unter anderem das 9/11-Memorial, bevor es weiter nach Virginia geht. Die Sicherheitskräfte sind in höchster Alarmbereitschaft, um einen reibungslosen Ablauf des Staatsbesuchs zu gewährleisten.

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