Der neue Mobilfunkmast in Pouch am Muldestausee ist nun offiziell in Betrieb. Das Bauwerk mag unscheinbar wirken, doch seine Bedeutung ist groß: Es schließt eine der letzten Versorgungslücken im Mobilfunknetz der Region. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales in Sachsen-Anhalt, gab gestern den Startschuss für den Betrieb des neuen Sendemasten. Die FDP-Politikerin betonte, dass es noch immer weiße Flecken in der Mobilfunkabdeckung gebe, die nun nach und nach beseitigt würden.
Verbesserte Netzabdeckung für Anwohner und Touristen
Der Standort am Rande des Muldestausees wurde bewusst gewählt, um nicht nur die Einwohner von Pouch, sondern auch die zahlreichen Besucher des Naherholungsgebiets besser zu versorgen. Besonders das alljährliche Spring Break, ein beliebtes Event am See, profitiert von der neuen Infrastruktur. Bislang kam es dort immer wieder zu Netzüberlastungen, die nun der Vergangenheit angehören sollen.
Telefónica als Betreiber
Der Mast wird von Telefónica betrieben, einem der großen Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen hat in den Ausbau seines Netzes investiert, um die Abdeckung in ländlichen Gebieten zu verbessern. Mit dem neuen Masten können nun auch Datenverbindungen mit höheren Geschwindigkeiten genutzt werden, was für die Digitalisierung der Region ein wichtiger Schritt ist.
Ministerin Hüskens zeigte sich zufrieden mit dem Fortschritt: „Jeder neue Mast bringt uns dem Ziel näher, eine flächendeckende Mobilfunkversorgung zu erreichen. Das ist nicht nur für die Bürger, sondern auch für die Wirtschaft und den Tourismus von großer Bedeutung.“



