Amokfahrt in Leipzig: Innenminister verspricht lückenlose Aufklärung
Amokfahrt Leipzig: Innenminister verspricht Aufklärung

Nach der tödlichen Amokfahrt in Leipzig hat Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) eine lückenlose Aufklärung der Tat angekündigt. In einer Sondersitzung des Innenausschusses im Landtag betonte er, dass jeder Stein umgedreht werde, um die Motivation des Täters, seine strafrechtliche Verantwortung und die Umstände der Tat vollständig zu rekonstruieren.

Hintergründe der Tat

Am Montagnachmittag war ein 33-jähriger Mann aus Leipzig mit seinem Auto in eine Fußgängerzone in der Innenstadt gefahren und hatte mehrere Menschen erfasst. Eine 63-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann kamen ums Leben, sechs weitere Personen im Alter von 21 bis 87 Jahren wurden verletzt, darunter ein 75-jähriger Mann und eine 84-jährige Frau schwer. Der deutsche Tatverdächtige wird wegen zweifachen Mordes und versuchten Mordes ermittelt und befindet sich in einer psychiatrischen Einrichtung.

Mögliche Vorankündigung der Tat

Am Freitag wurde bekannt, dass der Amokfahrer die Tat möglicherweise bereits im April angekündigt hatte. In einer Chatnachricht an seine Frau schrieb er, es sei „lange kein Auto mehr in eine Menschenmenge gefahren“. Schuster stellte klar, dass die Polizei erst im Zuge der Ermittlungen von dieser Nachricht erfuhr; die Zeugenaussage erfolgte erst am Abend nach der Tat.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Polizeiliches Vorwissen

Der Mann war den Behörden bereits im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt bekannt. Schuster sah jedoch im Rückblick keine Versäumnisse der Polizei. „Jeder Anruf wurde ernst genommen, jede Anzeige wurde aufgenommen. Die Fahrt des Beschuldigten zur Selbsteinweisung ins Krankenhaus erfolgte durch die Polizei“, erklärte der Minister. Die Ermittlungen dauern an, und die Behörden arbeiten daran, alle offenen Fragen zu klären.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration