Bundesregierung intensiviert Abschiebungen nach Afghanistan
Die Bundesregierung setzt ihre Abschiebepolitik für afghanische Gewalttäter konsequent fort. In dieser Woche wurden bereits zwei Straftäter in ihr Heimatland zurückgeführt, nachdem am Wochenende zwei weitere Abschiebungen stattfanden. Die Rückführungen erfolgen per Charterflug unter Begleitung von Bundespolizisten direkt nach Kabul.
Neues System für regelmäßige Flüge etabliert
Hinter den Kulissen haben das Innenministerium und die Sicherheitsbehörden ein effizientes Abschiebesystem entwickelt. Während Einzelabschiebungen über Linienflüge organisiert werden, kommen für größere Gruppen Charterflüge zum Einsatz. Erst vor wenigen Wochen startete ein solcher Flug mit zwanzig afghanischen Straftätern, darunter Täter aus den Bereichen Gewalt-, Drogen- und Sexualdelikte. Die Maßnahmen konzentrieren sich gezielt auf schwere Straftäter und Gefährder.
Dobrindt bekräftigt konsequente Vorgehensweise
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt von der CSU betont die Regelmäßigkeit der Abschiebungen. „Abschiebungen, auch nach Afghanistan, gibt es inzwischen regelmäßig und regulär. Wir gehen diesen Weg konsequent weiter“, erklärte er. Seit der Wiederaufnahme der Abschiebungen im August 2024 wurden rund 131 kriminelle Personen in mehreren Sammelaktionen rückgeführt.
Direkte Verhandlungen mit Taliban-Vertretern
Seit Oktober 2025 führen Vertreter des Bundesinnenministeriums regelmäßige technische Gespräche mit Taliban-Vertretern in Afghanistan. Diese Verhandlungen dienen der logistischen Abwicklung und der Sicherstellung der Akzeptanz der Rückkehrer. Das langfristige Ziel ist es, Abschiebungen künftig ohne Vermittlung anderer Länder durchführen zu können.
Die Bundesregierung demonstriert mit diesen Maßnahmen ihre Entschlossenheit, die öffentliche Sicherheit zu wahren und klare Signale im Umgang mit straffällig gewordenen Asylbewerbern zu setzen.



