Sächsischer Landtag gedenkt der Gewaltopfer mit Schweigeminute
Landtag gedenkt Gewaltopfern mit Schweigeminute

Der Sächsische Landtag hat mit einer Gedenkminute an die Opfer der jüngsten Gewalttaten in Leipzig und Neustadt erinnert. Während der Plenarsitzung in Dresden erhoben sich die Abgeordneten zu einer stillen Ehrung für die Verstorbenen und Verletzten.

Gedenkminute für die Opfer

Landtagspräsident Alexander Dierks leitete die Sitzung mit bewegenden Worten ein: „Diese schrecklichen Taten, die so viel Leid über unzählige Menschen gebracht haben, machen uns tief betroffen und fassungslos. Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden, bei den vielen Verletzten und allen, die dieses Geschehen miterleben mussten.“ Die Abgeordneten folgten seinem Aufruf zu einer Schweigeminute.

Hintergrund der Gewalttaten

Bei der Amokfahrt eines 33-jährigen Mannes in der Leipziger Innenstadt am 4. Mai kamen zwei Menschen ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt. Der Täter konnte von der Polizei überwältigt werden. In Neustadt hatte Ende April ein Mann seine ehemalige Lebensgefährtin und eine Sozialpädagogin in einem Mehrfamilienhaus erschossen. Anschließend brachte er sich selbst um. Die Hintergründe dieser Tat sind noch Gegenstand der Ermittlungen.

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Die Gedenkminute im Landtag soll ein Zeichen der Anteilnahme und des Respekts für die Opfer und ihre Angehörigen setzen. Politiker aller Fraktionen zeigten sich erschüttert über die Gewaltausbrüche und forderten Konsequenzen für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum.

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