Martenstein warnt: Iranische Revolutionsgarden könnten Asyl in Deutschland suchen
Martenstein: Iranische Revolutionsgarden als Asylsuchende?

Martensteins deutliche Warnung vor iranischen Revolutionsgarden

Harald Martenstein, der bekannte Kolumnist der BILD, äußert sich in seiner aktuellen Kolumne mit scharfen Worten zur möglichen Zukunft der iranischen Revolutionsgarden. Der 72-jährige Autor thematisiert die internationale Einstufung dieser Organisation als Terror-Organisation und verweist auf deren gewaltsames Vorgehen gegen Demonstranten im Iran.

Die bedrohliche Größe der Glaubenskrieger

Martenstein betont die immense personelle Stärke der iranischen Revolutionsgarden, die einschließlich ihrer Reservisten etwa 650.000 Mitglieder umfasst. Zusammen mit den Familienangehörigen könne diese Zahl schnell in die Millionen steigen. Der Kolumnist stellt die brisante Frage, was diesen Kräften blühen würde, sollte das islamistische Regime im Iran zusammenbrechen.

„Ihr seid verhasst. Viele wollen Rache“, schreibt Martenstein direkt an die Adresse der Revolutionsgardisten. Er weist darauf hin, dass deren Behauptung politischer Verfolgung nach einem Machtwechsel nicht einmal gelogen wäre, da ihre Politik tatsächlich auf Mord basiert habe. Die meisten Nachbarstaaten würden sich jedoch hüten, solche Kräfte als Flüchtlinge aufzunehmen.

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Deutschlands problematische Haltung

Besonders kritisch betrachtet Martenstein die deutsche Situation. Viele Menschen in Deutschland hätten Angst davor, dass Mitglieder der Revolutionsgarden in die Bundesrepublik kommen könnten. Der Autor befürchtet, dass es möglicherweise Politiker geben könnte, die verrückt genug wären, dies zuzulassen.

„Deutschland ist, leider, schon öfter ein mörderfreundliches Land gewesen“, stellt Martenstein fest und verweist damit auf historische Kontinuitäten. Für die politische Linke seien diese Kräfte potenzielle Wähler, was die Situation zusätzlich verkompliziere.

Die grundsätzliche Frage des Asylrechts

Martenstein stellt die provokante Frage, ob Terror-Organisationen überhaupt Asylrecht genießen sollten. Sollte dies der Fall sein, wäre es nach Ansicht des Autors für die hiesige Bevölkerung an der Zeit, aus Deutschland abzuhauen – wobei er sarkastisch anmerkt, dass sich die Frage stelle, wer diese Menschen dann aufnehmen würde.

Abschließend richtet der Kolumnist eine klare Botschaft an die iranischen Revolutionsgardisten: „Bleibt zu Hause. Möge euer Gott über euer Schicksal entscheiden.“ Diese deutlichen Worte unterstreichen Martensteins Position, dass Deutschland keine Verantwortung für die Aufnahme dieser Kräfte tragen sollte.

Die Kolumne wirft grundlegende Fragen zur deutschen Asylpolitik und zur internationalen Verantwortung im Umgang mit als terroristisch eingestuften Organisationen auf. Martensteins scharfe Formulierungen dürften in der politischen Debatte für kontroverse Diskussionen sorgen und die Grenzen des deutschen Asylrechts neu thematisieren.

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