Nach Chameneis Tod: Versteckt sich Putin aus Angst vor gehackten Kameras?
Putin versteckt sich aus Angst vor gehackten Kameras?

Putins Verschwinden: Angst vor gehackten Kameras nach Chameneis Tod?

Wo hält sich Wladimir Putin auf? Der russische Präsident ist seit dem 9. März nicht mehr persönlich im Kreml erschienen, wie unabhängige Medien berichten. Stattdessen nimmt er Termine nur noch per Videoschalten wahr. Diese ungewöhnliche Abwesenheit könnte mit der Tötung des iranischen Ajatollahs Ali Chamenei zusammenhängen, die durch gehackte Verkehrskameras in Teheran ermöglicht wurde.

Gehackte Kameras als potenzielle Todesfalle

Laut dem russischen Nachrichtenmedium „Agenstvo“ soll Putin fürchten, dass der russische Überwachungsapparat ähnlich gegen ihn eingesetzt werden könnte. In Moskau sind schätzungsweise 276.000 Kameras im öffentlichen Raum installiert, die genaue Aufschlüsse über Aufenthaltsorte geben könnten. Der Oppositionelle Dmitry Gudkov bestätigt, dass Beamte im Kreml alarmiert sind.

Die Abschaltung des Internets im Großraum Moskau wird ebenfalls auf die Sorge vor Attentaten zurückgeführt. Zudem wurden umfassende Maßnahmen zur Verstärkung des Schutzes rund um Putins Residenzen ergriffen. Im Vergleich zu Januar, als Putin maximal sechs Tage lang nicht im Regierungssitz war, liegt seine letzte öffentliche Präsenz im Kreml nun bereits zehn Tage zurück.

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Zusammenhang mit iranischen Ereignissen

Ali Chamenei wurde am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff getötet, der durch langfristige Überwachung mithilfe gehackter Kameras ermöglicht wurde. Am 17. März folgte die Tötung des iranischen Politikers Ali Laridschani, der in den Beziehungen zwischen Moskau und Teheran eine Rolle spielte. Andrei Pintschuk, ehemaliger Sicherheitsminister der Volksrepublik Donezk, vermutet, dass Internetausfälle auch mit der möglichen medizinischen Behandlung von Modschtaba Chamenei in Moskau zusammenhängen könnten.

Offizielle Fotos zeigen Putin zuletzt in seiner Residenz in Nowo-Ogarjowo, doch die anhaltende Abwesenheit aus dem Kreml wirft Fragen auf. Die Sicherheitsbedenken scheinen angesichts der jüngsten Ereignisse im Iran berechtigt, doch bleibt unklar, wie lange sich der Präsident noch zurückziehen wird.

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