Linken-Chef enthüllt Musterungstricks: Vorgetäuschte Tränen brachten die Kriegsdienstverweigerung
In der ARD-Talkshow von Sandra Maischberger hat Linken-Chef Jan van Aken (64) ein überraschendes Geständnis abgelegt. Der Politiker berichtete detailliert, wie er vor Jahrzehnten bei seiner Wehrpflicht-Musterung die Kommission mit emotionalen Manipulationen hinters Licht führte. Auslöser der Enthüllungen war eine hitzige Diskussion zum Thema Wehrpflicht, bei der van Aken persönliche Erfahrungen aus seiner Jugend preisgab.
„Ich habe Tränen bekommen“ – Die Strategie des Linken-Chefs
Van Aken schilderte die damalige Situation im Kreiswehrersatzamt: „Ich musste damals noch den Kriegsdienst verweigern. Es war so, dass da drei Leute saßen, die haben mein Gewissen geprüft. Mit so absurden Fragen wie: ‚Sie gehen nachts mit Ihrer Freundin durch den Park, da springt ein Russe mit einer Kalaschnikow aus dem Busch und bedroht Sie. Würden Sie sich verteidigen?‘“
Auf Maischbergers Nachfrage, wie er darauf reagiert habe, antwortete van Aken mit einem schlauen Lächeln: „Ich habe da Tränen bekommen.“ Der Politiker erläuterte seine Strategie: „Das Entscheidende ist, dass Sie da bloß nicht drauf antworten. Sie haben Gewissensbisse, sie sagen: Ah, das ist ja ganz schlimm, ich muss die unbedingt verteidigen, aber ich kann nicht schießen. Diese Gewissensbisse ordentlich vorspielen, das hat damals die Kriegsdienstverweigerung gebracht. Viele sind durchgefallen.“
FDP-Politikerin kontert mit Ukraine-Verweis
FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (68) zeigte sich von van Akens Erzählungen unbeeindruckt. Sie verwies auf den praktischen Nutzen von Musterungen: „Das Mustern dient dazu, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, auch im Zivilschutz zu helfen.“ Dies betreffe auch junge Frauen, und „es gibt überhaupt keinen Grund, die 50 Prozent der Gesellschaft nicht zu mustern.“
Van Aken konterte mit einer einfachen Lösung: „Ich habe eine ganz einfache Antwort: Einfach hundert Prozent nicht mustern.“ Doch Strack-Zimmermann blieb hartnäckig und erinnerte an die aktuelle Bedrohungslage: „Die Frage, die Ihnen vor 30, 40 Jahren gestellt worden ist: ‚Wärst du bereit, dich zu wehren, wenn deine Familie, wenn dein Haus angegriffen wird?‘ Gehen Sie in die Ukraine! Die Menschen dort leben noch, weil sie bereit sind, ihr Heim und ihre Familie zu schützen.“
Absurde Fragen und praktische Beispiele
Für van Aken blieb dies eine „absurde Frage“, weil das „total theoretisch“ sei. Strack-Zimmermann lieferte daraufhin ein praktisches Beispiel: „Also wenn wir beide durch den Park gehen, was sehr unwahrscheinlich ist, und wir werden angegriffen, dann erwarte ich…“ Van Aken unterbrach spontan: „Ich würde Sie verteidigen!“
Moderatorin Sandra Maischberger kommentierte die hitzige Diskussion trocken: „Ich würde auf Frau Strack-Zimmermann setzen.“ Die Sendung zeigte damit nicht nur persönliche Anekdoten aus vergangenen Wehrpflichtzeiten, sondern auch grundsätzliche politische Differenzen in der Sicherheitsdebatte.
Van Akens Geständnis wirft ein bezeichnendes Licht auf die Praxis der Kriegsdienstverweigerung in vergangenen Jahrzehnten, während Strack-Zimmermanns Argumentation die aktuelle geopolitische Realität mit dem Ukraine-Krieg in den Mittelpunkt rückte. Die Diskussion verdeutlicht, wie sich die Debatte um Wehrpflicht und Verteidigungsbereitschaft über die Jahrzehnte gewandelt hat.



