Ermittlungen gegen Mike Mohring eingestellt: Keine Straftat nachgewiesen
Ermittlungen gegen Mike Mohring eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat die Untreue-Ermittlungen gegen den früheren CDU-Landes- und Fraktionschef Mike Mohring eingestellt. Wie eine Behördensprecherin auf dpa-Anfrage mitteilte, habe ihm keine Straftat nachgewiesen werden können. Zuvor hatten die Zeitungen „Thüringer Allgemeine“, „Ostthüringer Zeitung“ und „Thüringische Landeszeitung“ darüber berichtet.

Vorwürfe um Finanzierung einer Geburtstagsfeier

Gegen Mohring, der einst auch Mitglied im CDU-Bundesvorstand war, gab es Vorwürfe im Zusammenhang mit der Finanzierung einer Geburtstagsfeier. Die Rechnungen sollen seinen Angaben zufolge versehentlich an den CDU-Kreisverband adressiert worden sein. Mohring hatte seine Spitzenämter in Thüringen nach dem Debakel der Ministerpräsidentenwahl im Jahr 2020 verloren.

Hintergrund des Verfahrens

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Erfurt bezogen sich auf den Vorwurf der Untreue. Nach intensiver Prüfung der Beweislage kam die Behörde zu dem Schluss, dass kein strafbares Verhalten vorliegt. Die Einstellung des Verfahrens erfolgte mangels Tatnachweises.

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Mike Mohring zeigte sich erleichtert über die Entscheidung der Staatsanwaltschaft. Er betonte, dass die Vorwürfe von Anfang an unbegründet gewesen seien und er stets an die Aufklärung geglaubt habe. Die Einstellung der Ermittlungen bestätige seine Unschuld.

Mohring war von 2014 bis 2020 Landesvorsitzender der CDU Thüringen und führte auch die Landtagsfraktion. Nach der umstrittenen Wahl von Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten mit Stimmen der AfD im Februar 2020 geriet die Thüringer CDU in eine schwere Krise. Mohring zog sich daraufhin aus seinen Spitzenämtern zurück.

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