Urteil gegen Høiby wird am 15. Juni verkündet
Høiby-Urteil am 15. Juni erwartet

Das mit Spannung erwartete Urteil im Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby (29), wird in wenigen Wochen feststehen. Das Urteil soll am Morgen des 15. Juni verkündet werden, wie norwegische Medien unter Berufung auf das Bezirksgericht in Oslo berichten. Dem Norweger droht eine lange Haftstrafe.

Wochenlanger Vergewaltigungsprozess

Der wochenlange Vergewaltigungsprozess gegen den 29-Jährigen war im März zu Ende gegangen. Høiby ist in 40 Punkten angeklagt – allein 20 davon beziehen sich auf eine Ex-Freundin, bei der für ihn ein Kontaktverbot besteht. Dem Norweger werden unter anderem vier Vergewaltigungen vorgeworfen. Die mutmaßlichen Opfer soll Mette-Marits Sohn bei den Taten gefilmt haben.

Staatsanwaltschaft fordert siebeneinhalb Jahre Haft

Die Staatsanwälte hatten zum Ende des Prozesses sieben Jahre und sieben Monate Haft gefordert. Høibys Verteidiger hatten dagegen für eine Haftstrafe von eineinhalb Jahren plädiert. In Bezug auf die Vergewaltigungsanklagen solle er dagegen freigesprochen werden, meinten die Anwälte.

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Der Fall hat in Norwegen und international großes Aufsehen erregt. Die genauen Umstände der Taten sowie die Beweislage wurden im Prozess intensiv diskutiert. Nun bleibt abzuwarten, wie das Gericht die Vorwürfe bewertet und zu welchem Urteil es kommt. Die Verkündung am 15. Juni wird mit Spannung erwartet.

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