Prozess gegen Kronprinzessin-Sohn unterbrochen: Richter erkrankt - Verhandlungstag fällt aus
Prozess gegen Kronprinzessin-Sohn: Richter erkrankt - Verhandlungstag fällt aus

Prozess gegen Sohn der norwegischen Kronprinzessin unerwartet unterbrochen

In Oslo musste der mit Spannung erwartete Verhandlungstag im Prozess gegen Marius Borg Høiby, den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin, unerwartet ausfallen. Grund dafür ist eine Erkrankung des verhandelnden Richters, die zu einer plötzlichen Unterbrechung des Verfahrens führte.

Staatsanwalt konnte Plädoyer nicht fortsetzen

Eigentlich sollte Staatsanwalt Sturla Henriksbø an diesem Dienstag sein Plädoyer fortsetzen und bekanntgeben, welches Strafmaß er für den Angeklagten fordert. Diese Ankündigung war mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt worden, da Høiby in insgesamt 40 Punkten angeklagt ist – darunter in vier Fällen von Vergewaltigung nach norwegischem Recht.

Nun müssen alle Beteiligten Geduld aufbringen, während das Gericht versucht, den Zeitplan wieder einzuhalten. In einer offiziellen Mitteilung des Gerichts hieß es, man hoffe, den Prozess bereits am Mittwoch fortsetzen und wie ursprünglich geplant am Donnerstag abschließen zu können.

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Komplexes Verfahren mit hoher öffentlicher Aufmerksamkeit

Der Prozess gegen Marius Borg Høiby hat in Norwegen und international für erhebliche mediale Aufmerksamkeit gesorgt. Als Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit steht der Angeklagte im Zentrum eines der bedeutendsten Strafverfahren des Landes in jüngster Zeit.

Die Anklagepunkte im Überblick:

  • Insgesamt 40 Anklagepunkte
  • Vier Fälle von Vergewaltigung nach norwegischem Recht
  • Weitere Delikte in verschiedenen Schweregraden

Die Unterbrechung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt des Verfahrens, kurz vor dem erwarteten Plädoyer der Staatsanwaltschaft und der anschließenden Urteilsverkündung. Gerichtsbeobachter betonen, dass solche Unterbrechungen in hochkarätigen Verfahren zwar ungewöhnlich, aber nicht völlig unerwartet sind, insbesondere bei gesundheitlichen Gründen.

Die nächsten Tage werden zeigen, ob das Gericht seinen ambitionierten Zeitplan tatsächlich einhalten kann und wann die Öffentlichkeit endlich erfährt, welche Strafe die Staatsanwaltschaft für den Sohn der Kronprinzessin fordert.

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