Ein friedlicher Spaziergang mit dem Hund endete für eine Lehrerin in Sachsen-Anhalt beinahe tödlich. Auf dem Nachbargrundstück löste sie eine heimtückische Selbstschussanlage aus, die Schrotkugeln abfeuerte und sie lebensgefährlich verletzte. Nur durch eine Notoperation konnte ihr Leben gerettet werden.
Verdächtiger zunächst auf freiem Fuß
Der Besitzer der Anlage, ein vorbestrafter Kleinkrimineller mit einem Waffenarsenal, blieb zunächst auf freiem Fuß. Doch nun hat sich die Situation geändert: Der Tatverdächtige sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Ein Richter erließ den Haftbefehl, nachdem die Ermittlungen des Landeskriminalamts neue Erkenntnisse brachten.
Ermittlungen wegen Tötungsdelikts
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, doch die Dorfgemeinschaft ist schockiert. Über den Mann wird hinter vorgehaltener Hand gesprochen; er galt als Einzelgänger, der immer wieder durch Waffenbesitz auffiel.
Die Ermittler prüfen, ob die Selbstschussanlage gezielt gegen die Nachbarin gerichtet war oder ob es sich um einen Unfall handelte. Fest steht, dass die Frau schwere Verletzungen davontrug und sich noch immer im Krankenhaus befindet. Ihr Zustand ist stabil, aber die psychischen Folgen sind enorm.
Der Fall wirft Fragen zur Sicherheit in ländlichen Regionen auf und zeigt, wie schnell ein harmloser Spaziergang zur lebensbedrohlichen Situation werden kann. Die Behörden haben angekündigt, die Kontrollen von Waffenbesitz zu verschärfen.



