Freie Uckermärker unterstützen CDU-Landrätin Dörk – AfD-Herausforderer Teichner bleibt gelassen
Freie Uckermärker hinter Landrätin Dörk – AfD-Herausforderer gelassen

Freie Uckermärker bekennen sich zu CDU-Landrätin Dörk – AfD-Herausforderer bleibt unbeeindruckt

Im Vorfeld der Landratswahl am 19. April 2026 positioniert sich die Kreistagsfraktion Freie Uckermärker/Bündnis für Vernunft und Gerechtigkeit (BfVG) eindeutig. Nach der SPD Uckermark unterstützt nun auch diese Gruppierung öffentlich die Kandidatur der amtierenden CDU-Landrätin Karina Dörk für eine zweite Amtszeit. Fraktionschef Harald Engler betont in einer Presseinformation, dass man keinen eigenen Kandidaten nominieren werde.

Landrätin als bewährte Krisenmanagerin

Harald Engler führt als Begründung für die Unterstützung eine Reihe kommunalpolitischer Erfolge an, die gemeinsam mit Landrätin Dörk erzielt wurden. Besonders hervorzuheben sei die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung, insbesondere der Erhalt der beiden GLG-Krankenhäuser in Prenzlau und Angermünde. Darüber hinaus habe sich Dörk in Englers Augen als „Krisenmanagerin“ bewährt, etwa bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest, dem Fischsterben in der Oder sowie in der Wirtschaftsförderung und beim Erhalt des PCK-Standortes in Schwedt.

Im sensiblen Bereich der Asyl- und Migrationspolitik seien gemeinsam tragfähige Lösungen erarbeitet worden, die im Kreistag breite Akzeptanz fanden. Statt einer Erstaufnahmeeinrichtung entstehe im Prenzlauer Gewerbegebiet Ost ein Ausbildungszentrum für Rettungssanitäter mit Unterkünften, während ehemalige Kasernen in der Berliner Straße als Erweiterung für das bestehende Asylbewerberheim genutzt werden. „Karina Dörk verfügt über die fachliche Qualifikation und langjährige Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung, um den Landkreis Uckermark auch künftig erfolgreich zu führen“, so Engler abschließend.

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AfD-Herausforderer Teichner reagiert mit Gelassenheit

Der AfD-Landtags- und Kreistagsabgeordnete Felix Teichner, der am 19. April als Herausforderer antritt, nimmt die Bekenntnisse der Freien-Wähler-Fraktion und der SPD zur amtierenden Landrätin „mit Gelassenheit“ hin. Auf Nachfrage erklärt er: „Diese waren zu erwarten. Auch im Kreistag versucht eine Mehrheit, gegen unsere mit 16 Abgeordneten stärkste Fraktion zu agieren.“ Dabei betont Teichner, dass die CDU für die AfD der natürliche bürgerlich-konservative Koalitionspartner sei.

Falls er zum Landrat gewählt werde, strebe er eine Kooperation beider Fraktionen im Interesse des Landkreises an – allerdings nicht als ein „Weiter so!“ Wie eine sachorientierte und konstruktive Kommunalpolitik jenseits von „Brandmauern“ funktionieren könne, zeige das Beispiel der Prenzlauer Stadtverordnetenversammlung. Teichner äußert sich zuversichtlich, dass mündige Wähler sich nicht von Bekenntnissen bestimmter Fraktionen oder Parteien beeinflussen lassen werden: „Die Uckermärker treffen am 19. April souverän und selbstbestimmt ihre Entscheidung.“

Die Landratswahl am 19. April 2026 verspricht somit ein spannendes politisches Kräftemessen zu werden, bei dem die Unterstützung für die Amtsinhaberin auf eine selbstbewusste Herausforderung trifft.

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