Kreisverkehrsbau in Anklam schreitet voran: Arztpraxis trotz Einschränkungen erreichbar
Kreisverkehrsbau in Anklam: Arztpraxis bleibt erreichbar

Kreisverkehrsbau in Anklam: Fortschritte und Herausforderungen

Die Bauarbeiten am neuen Kreisverkehr in der Pasewalker Allee in Anklam schreiten zügig voran, doch bringen sie erhebliche Einschränkungen für Anwohner und den Verkehr mit sich. Anfang März startete die größte Straßenbaustelle der Stadt in diesem Jahr, die sich nun auch auf angrenzende Nachbarstraßen auswirkt.

Verkehrseinschränkungen und Umleitungen

Ab der kommenden Woche müssen weitere Verkehrseinschränkungen in der Hospitalstraße erfolgen, um neue Trinkwasserleitungen ins Netz einbinden zu können. Besonders betroffen sind die Nutzer von Parkplätzen hinter dem Wohnblock der GWA, die direkt an die Baustelle grenzen. Diese können ihren Parkplatz am Montag nicht mehr wie gewohnt anfahren, sondern müssen dies über die rückwärtige Seite via Herrmann-Scheel-Straße tun, wie Katharina Häusler aus dem Anklamer Bauamt mitteilt.

Die Ausfahrt kann zunächst weiterhin über die Hospitalstraße erfolgen, da diese nur halbseitig aufgebaggert wird. Von den ausgeschilderten Umleitungen sollten sich Patienten der Hausarztpraxis Heike Schwieweck nicht irritieren lassen, betont Häusler. Die Praxis bleibt während der gesamten Bauzeit für Patienten erreichbar. Sowohl die Arztpraxis als auch die GWA haben Mieter und Patienten bereits mit Aushängen informiert.

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Fortschritte und Prognosen

Die Kreisverkehrsbaustelle, die aufgrund der Witterung erst Anfang März starten konnte, kommt gut voran. Die neue Trinkwasserleitung wurde bereits von der Ossietzkystraße bis in die Pasewalker Straße verlegt. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, ist der angesetzte Fertigstellungstermin zum Jahresende durchaus realistisch, schätzt Katharina Häusler ein. Solche Prognosen stehen jedoch immer unter dem Vorbehalt, dass keine unvorhergesehenen Probleme auftreten.

Herausforderungen durch alte Leitungen

In der Pasewalker Straße könnten noch einige Hindernisse lauern. Ein Termin mit Edis und Telekom ist bereits angesetzt, um Leitungsfragen zu klären, darunter eine Stahlgasleitung. Alte Leitungen führen immer wieder zu Verzögerungen bei Straßenbaustellen, da sie nicht einfach gekappt werden können, sondern in Rücksprache mit den jeweiligen Versorgern zurückgebaut werden müssen.

Was in der Pasewalker Allee noch zum Vorschein kommt, ist bisher nicht absehbar. Seit die Straße als Bundesstraße herabgestuft wurde und in den Besitz der Stadt überging, wurde sie noch nicht umfassend geöffnet. Aus vorherigen Bauarbeiten in der Ossietzkystraße, die durch Altleitungen behindert wurden, ist zu erahnen, dass auch in der Pasewalker Straße Fallstricke lauern könnten.

Offene Fragen zu Straßenbäumen

Endgültig geklärt ist noch nicht, wie mit den Bäumen in der Hospitalstraße verfahren wird. Bestmöglich sollten diese erhalten bleiben und mit Wurzelbrücken geschützt werden. Allerdings ragen die Wurzeln bereits weit an die Straßenborde heran, ein Umstand, der sich auch mit der neuen Kreuzung nicht ändern wird.

„Hier suchen wir aktuell zusammen mit dem Landkreis noch nach der besten Lösung und sind dazu im Gespräch“, berichtet Katharina Häusler vom derzeitigen Stand. Die Entscheidung wird mit Blick auf den Baumschutz und die Verkehrssicherheit getroffen.

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