Enrico Malow nach Bürgermeister-Niederlage in Teterow: „Es war nicht mein Traumergebnis“
Malow spricht über Niederlage bei Bürgermeisterwahl in Teterow

„Es war nicht mein Traumergebnis“ – Kandidat spricht über Niederlage in Teterow

Die Rathaustür in Teterow bleibt für den Grabowhöfer Bürgermeister Enrico Malow verschlossen. Mit dem Amt des Stadtchefs für die Bergringstadt hat es nicht geklappt. Mit erhobenem Haupt hat Malow die Wahlniederlage bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag in Teterow kommentiert. Mit welchen politischen Plänen er sich nun beschäftigt, damit hält er auch nicht hinter dem Berg.

Wahlniederlage als Lernprozess

Das Wunden-Lecken ist vorbei. Enrico Malow hat seine Niederlage bei der Bürgermeisterwahl nicht ohne Erkenntnisse ausgewertet. „Es geht mir jetzt wieder gut. Ganz klar, es war nicht mein Traumergebnis, Vierter zu sein, von vier Kandidaten. Ich hatte mir Platz drei, auch die Stichwahl ausgemalt“, sagt der Grabowhöfer Bürgermeister gegenüber Nordkurier.

Der wochenlange Wahlkampf bei den eisigen Temperaturen sei nicht einfach gewesen. Immer wieder sei Malow, der rund zwölf Prozent der Stimmen eingefahren habe, in der Bergringstadt gewesen, um mit den Einwohnern ins Gespräch zu kommen. „Für mich war das dennoch durchaus ein Achtungszeichen eines Erfolgs. Schließlich habe ich neben dem Wahlkampf meine ehrenamtliche Arbeit in der Gemeinde Grabowhöfe und meinen Job weitergemacht“, erklärt er.

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Fokus auf die Aufgaben in Grabowhöfe

Er werde sich nun wieder seinen Aufgaben als Dorfchef mit vollem Engagement widmen und setze dabei weiterhin auf einen „tollen Gemeinderat“ und die Verwaltung im Amt Seenlandschaft. „Und ich werde nach wie vor gern nach Teterow fahren, zum Einkaufen beim Fleischer auf einen Kaffee“, so Malow.

Und was wird mit dem politischen Blick nach Waren? Schließlich hatte Enrico Malow vor nicht langer Zeit auch einmal angekündigt, sein Ehrenamt in der Müritzer Gemeinde gegen das Hauptamt als Stadtchef von Waren einzutauschen und dort im nächsten Jahr Norbert Möller (SPD) ablösen zu wollen.

„Ich muss mich nicht schämen und nicht verstecken, aber der Ball ist durch meine Kandidatur in Teterow verspielt. Da bin ich verbrannt und werde für das Amt nicht kandidieren“, stellt Malow klar. Seine Legislatur in Grabowhöfe dauert bis 2029. „Zu tun gibt es genug. Und wenn die Zeit abgelaufen ist, da werden wir sehen, wie es für mich weitergeht. Ob ich die Weichen noch mal neu stelle“, fügt er hinzu.

Entspannte Verfolgung der Stichwahl

Er sei nun, da die Wahlen für ihn gelaufen sind, auch entspannter und wolle die Stichwahl in knapp zwei Wochen zwischen den Teterower Bürgermeister-Kandidaten Robert Straßburg (SPD) und Einzelbewerber Thomas Gütschow verfolgen. Dritter im Quartett der Bewerber war vor Malow Matthias Hantel (CDU) gewesen.

Der erneute Wahlgang am 15. März wird nötig, da weder Straßburg mit 39,5 Prozent noch Gütschow mit 29,5 Prozent mehr als 50 Prozent der Stimmen holen konnten. Diese vier Herren wollten Bürgermeister in Teterow werden: Thomas Gütschow, Matthias Hantel, Enrico Malow und Robert Straßburg.

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