Richtfest in Altwarp: Neues Feuerwehrhaus setzt weithin sichtbares Signal für die Region
Richtfest für neues Feuerwehrhaus in Altwarp gefeiert

Richtfest in Altwarp: Neues Feuerwehrhaus wächst weiter und setzt weithin sichtbares Signal

Am neuen Feuerwehrgerätehaus in Altwarp wurde am Freitag das traditionelle Richtfest gefeiert. Nach dem Richtspruch schlug Gemeindewehrführer René Bredow den obligatorischen Nagel ins Gebälk des Bauwerks. Die Hoffnung besteht, dass das Gebäude bereits in diesem Jahr eingeweiht werden kann, was einen wichtigen Meilenstein für die Sicherheitsinfrastruktur der Gemeinde darstellt.

Sieben Jahre Planung münden in sichtbaren Fortschritt

Nach sieben Jahren intensiver Planungsphase wird der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Altwarp nun Realität. Das Gebäude entsteht kurz vor dem Ortseingang und setzt damit ein weithin sichtbares Zeichen für die Bedeutung der Feuerwehr in der Region. Bürgermeister Jan Herzfeld betonte während der Feierlichkeiten, dass alle beteiligten Gewerke aus der Haff-Region stammen.

„Somit verbleiben die hier eingesetzten Steuergelder in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro zum größten Teil auch in unserer Region“, erklärte Herzfeld. Diese regionale Wertschöpfung unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung des Bauprojekts für die lokale Gemeinschaft.

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Finanzielle Herausforderungen und zügiger Baufortschritt

Trotz umfangreicher Förderungen in Höhe von etwa 970.000 Euro – 750.000 Euro vom Land und 220.000 Euro vom Kreis – bleibt für die Gemeinde Altwarp ein erheblicher Eigenanteil übrig. Dieser muss über Kredite finanziert werden, was die finanzielle Belastung für die Kommune verdeutlicht.

„Dass wir heute hier den Richtkranz hochziehen können, haben wir in erster Linie den Handwerkern zu verdanken, die dieses Bauwerk trotz zwei Monaten witterungsbedingter Winterpause zügig errichtet haben“, sagte Bürgermeister Herzfeld. Der Baufortschritt verlief somit erfreulich schnell, obwohl winterliche Bedingungen die Arbeiten zeitweise unterbrachen.

Modernes Vorbild und funktionale Ausstattung

Als architektonisches Vorbild dient das bereits im letzten Jahr eingeweihte Feuerwehrgerätehaus in Liepgarten. Das neue Gebäude in Altwarp entsteht in Massivbauweise an der Nordstraße zwischen Altwarp und Altwarp Siedlung, in unmittelbarer Nähe zum bisherigen Standort.

Die funktionale Ausstattung umfasst:

  • Sozial- und Hygieneräume für die Einsatzkräfte
  • Einen modernen Schulungsraum für Ausbildungszwecke
  • Ausreichend Platz für das Löschfahrzeug (LF)
  • Stellflächen für den Mannschaftstransportwagen (MTW)
  • Unterbringungsmöglichkeiten für den Spritzenanhänger und das Boot

Mit dem Einzug in das neue Gerätehaus sollen zudem die Mängel behoben werden, die die Hanseatische Feuerwehrunfallkasse (HFUK) am alten Gebäude beanstandet hatte. Dies verbessert die Arbeitsbedingungen und Sicherheitsstandards erheblich.

Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement

Gemeindewehrführer René Bredow betonte die symbolische Bedeutung des Richtfests: „Es hat Zeit gebraucht, und der Weg war nicht immer einfach. Aber wir sind stolz, denn dieses Gebäude steht nicht nur für moderne Bedingungen für unsere Feuerwehr, sondern vor allem für die Wertschätzung unserer ehrenamtlichen Arbeit“.

Bredow dankte im Namen aller Kameraden den Entscheidungsträgern und den fleißigen Bauleuten aller Gewerke. Auch wenn der genaue Einzugstermin noch nicht feststeht, markiert das Richtfest einen entscheidenden Schritt in Richtung Fertigstellung.

Politische Unterstützung und regionale Beteiligung

Patrick Dahlemann, Chef der Staatskanzlei, der ebenfalls an der Feier teilnahm, lobte das Engagement von Bürgermeister Jan Herzfeld: „Wir müssen die Feuerwehr hegen und pflegen, davon bin ich überzeugt. Ich wünsche dem baulichen Fortschritt viel Erfolg, damit wir im Sommer eine schöne Einweihung feiern können“.

Die Feierlichkeiten wurden vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Altwarp organisiert, der die Gäste mit Kaffee und Kuchen bewirtete. Unter den Teilnehmern befanden sich auch Werner Hackbarth, Amtsvorsteher des Amtes am Stettiner Haff, und Eggesins Bürgermeisterin Bianka Schwibbe, was die regionale Bedeutung des Projekts unterstreicht.

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Während der Veranstaltung führte Wehrführer René Bredow die Gäste durch die bereits fertiggestellten Räumlichkeiten und erläuterte deren spätere Bestimmung. Die große Halle, in der zukünftig die beiden Einsatzfahrzeuge Platz finden sollen, bot dabei einen eindrucksvollen Ausblick auf die modernen Möglichkeiten, die das neue Gerätehaus bieten wird.