Schweriner Bürgerinitiative sammelt über 2000 Unterschriften für kostenlosen Nahverkehr
Schwerin: Über 2000 Unterschriften für kostenlosen Nahverkehr

Schweriner Bürgerinitiative sammelt über 2000 Unterschriften für kostenlosen Nahverkehr

In Schwerin hat die Bürgerinitiative Freifahrt.Jetzt.Schwerin einen bedeutenden Erfolg erzielt: Sie übergab Stadtpräsident Sebastian Ehlers 2252 gültige Unterschriften für einen Einwohnerantrag zur Einführung eines solidarisch finanzierten, entgeltfreien Nahverkehrs. Damit wurde die notwendige Mindestanzahl von 2000 Unterschriften deutlich übertroffen, sodass die Stadtvertretung sich bereits auf ihrer Sitzung am Montag, den 23. März, mit dem Antrag befassen wird.

Zulässigkeit und Finanzierung des Antrags

Die Gültigkeit der Unterschriften wurde bereits geprüft, und laut Rathaus erfüllt der Einwohnerantrag die notwendigen Voraussetzungen. Gegen die Zulässigkeit bestehen keine Bedenken. Dies ist bereits der zweite Anlauf für einen entsprechenden Antrag in Schwerin. Das Ziel der Bürgerinitiative ist es, dass die Einführung des entgeltfreien Nahverkehrs zum nächstmöglichen Zeitpunkt realisiert werden kann.

Die Finanzierung soll über ein Bürgerticket für alle Erwachsenen erfolgen, das monatlich elf Euro kosten würde. Zusätzlich sind ein Pendler- sowie ein Touristenticket geplant. Stadtpräsident Sebastian Ehlers, ein CDU-Politiker, dankte der Initiative für ihr Engagement, wies jedoch darauf hin, dass die finanziellen Mittel knapp seien und der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Schwerin seit Jahren bezuschusst werde.

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Vorteile und Ziele der Initiative

Die Bürgerinitiative verspricht sich von einem solidarisch finanzierten, entgeltfreien Nahverkehr zahlreiche Vorteile:

  • Eine Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
  • Eine Verbesserung der Solidargemeinschaft zwischen allen Stadtbereichen
  • Eine Erhöhung der Teilnahmegerechtigkeit am öffentlichen Leben
  • Eine Erleichterung des Umstiegs vom privaten Pkw auf den ÖPNV
  • Einen Impuls für die Mobilitätswende

Gottreich Albrecht, ein Mitglied der Initiative, betonte, dass diese Maßnahme dazu beitragen soll, den Verkehr nachhaltiger zu gestalten und die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen. Die Sitzung der Stadtvertretung, in der über den Antrag entschieden wird, beginnt am Montag um 18 Uhr im Demmlersaal des Rathauses. Gängige Praxis sei zunächst eine Verweisung in die entsprechenden Ausschüsse, wie Ehlers erklärte.

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