Waren (Müritz) startet Digitalisierungsstrategie 2026-2031 für bürgernahe Verwaltung
Waren startet Digitalisierungsstrategie für Verwaltung

Waren (Müritz) treibt digitale Verwaltungsmodernisierung mit neuer Strategie voran

Die Stadt Waren an der Müritz hat in ihrer jüngsten Hauptausschusssitzung eine umfassende Digitalisierungsstrategie für die Jahre 2026 bis 2031 präsentiert. Dieses als "lebendes Dokument" konzipierte Papier soll als Grundlage für die kontinuierliche digitale Weiterentwicklung der Stadtverwaltung dienen und regelmäßig angepasst werden.

Bürgerbefragung als Basis für digitale Angebote

Grundlage der Strategie bildet unter anderem eine Online-Befragung aus dem September 2025, an der sich 361 Personen beteiligten. Die Umfrage ermittelte, welche digitalen Dienstleistungen besonders nachgefragt werden, wo aktuell noch Schwierigkeiten bestehen und welche Erwartungen Bürger und Unternehmen an die digitale Verwaltung der kommenden Jahre haben.

Konkrete Maßnahmen für mehr Servicequalität

Zu den geplanten Verbesserungen gehören:

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  • Eine komplett neu gestaltete und nutzerfreundlichere Stadt-Website
  • Erweiterte Social-Media-Präsenz zur Stärkung des Bürgerdialogs
  • Optimierung interner Verwaltungsprozesse
  • Ausbau digitaler Behördengänge im Serviceportal

Bereits im laufenden Quartal sollen erste Services wie Hundesteuer-Angelegenheiten, Parkgenehmigungen und Parkausweise online verfügbar gemacht werden. Schrittweise will die Stadt weitere Dienstleistungen freischalten, damit Bürger ihre Anliegen bequem von überall erledigen können.

Langfristige Ziele: Effizienz und Barrierefreiheit

Bürgermeister Norbert Möller betonte die Notwendigkeit der digitalen Transformation: "Ohne kontinuierliche digitale Ausrichtung wäre unsere Stadt künftig kaum handlungsfähig. Mit der Digitalisierungsstrategie für 2026 bis 2031 richten wir den Fokus auf neue Projekte und ebnen den Weg für zukünftige Pläne."

In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Digitalisierung langfristig auch dazu beitragen soll, Verwaltungskosten zu senken und den Zugang zu Behördenleistungen "für alltägliche Belange der Bürger so einfach und barrierefrei wie möglich zu machen", wie Möller erklärte. Die Strategie zielt darauf ab, Abläufe zu vereinfachen, rechtssicher zu gestalten und öffentliche Ressourcen durch digitale Prozesse effizienter einzusetzen.

Die konkreten Projekte zur Umsetzung sind im Strategiepapier detailliert festgehalten und werden schrittweise realisiert, um den Service für Bürger und Unternehmen nachhaltig zu verbessern.

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