Kronprinzessin Mette-Marit: Epstein bat um Telefonat mit 17-jähriger Patentochter
Epstein bat Mette-Marit um Telefonat mit Patentochter

Kronprinzessin Mette-Marit: Epstein drängte auf Telefonat mit 17-Jähriger

Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat vor etwa einer Woche erstmals öffentlich über ihre Verbindungen zu dem verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) gesprochen. In einem Interview mit dem norwegischen Sender „NRK“ wollte sie Fragen klären, doch stattdessen löste das Gespräch neuen Wirbel aus. Mette-Marit schilderte eine Situation in Epsteins Villa, in der sie sich unwohl gefühlt habe, ohne jedoch konkrete Details zu nennen.

Neue Enthüllungen durch norwegischen Sender TV 2

Jetzt will der norwegische Sender „TV 2“ herausgefunden haben, worum es bei dieser unangenehmen Situation genau ging. Dem Bericht zufolge soll Epstein im Jahr 2013 in Chat-Nachrichten versucht haben, Mette-Marit zu einem Telefonat mit seiner damals 17-jährigen Patentochter zu bewegen. Die Kronprinzessin war zu dieser Zeit Gast in Epsteins Villa in Palm Beach und verbrachte dort mehrere Tage.

In den Chat-Nachrichten antwortete Mette-Marit auf Epsteins Wunsch deutlich: „Neeeein, das ist mir echt zu unangenehm. Ich bin da so schüchtern“. Epstein reagierte darauf mit den Worten: „Bitte. Es ist für meine Patentochter, bitte.“ Zunächst schien es, als würde sich die Kronprinzessin doch überreden lassen. Etwa 20 Minuten später schrieb sie, dass sie nach einem Strandbesuch versuchen wolle, den Mut dazu aufzubringen.

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Mette-Marit zog schließlich die Reißleine

Als Epstein erklärte, das Mädchen sei am Abend wieder da, antwortete Mette-Marit: „Perfekt, dann rufe ich an.“ Doch einige Stunden später zog sie die Reißleine und schrieb: „Jeffrey, ich werde sie nicht anrufen. Das ist mir unangenehm.“ Stattdessen bot sie an, der Jugendlichen lieber ein Geschenk zu machen.

Epstein reagierte darauf mit einer Nachricht: „Sie ist 17, sie dachte, es würde großen Spaß machen. Aber ich möchte auf keinen Fall, dass du dich unbehaglich fühlst. Hattest du einen guten Tag?“ Unklar bleibt bis heute, worüber Mette-Marit mit der 17-Jährigen überhaupt hätte sprechen sollen.

Hintergrund der 17-jährigen Patentochter

Laut dem Bericht von TV 2 soll es sich bei der damals 17-Jährigen um eine Tochter des schwedischen Models Eva Andersson-Dubin (65) handeln. Ihr Name wird nicht explizit genannt, doch Andersson-Dubin hat zwei Töchter: Celina und Maya Dubin. Bereits seit Jahren ist bekannt, dass Epstein ein besonderes Interesse an Celina (heute 30) hatte.

US-Berichten zufolge bezeichnete Epstein Celina als die Einzige, die er heiraten würde, und setzte sie später als Begünstigte eines Teils seines Vermögens ein. Epstein war in den 1980er-Jahren über ein Jahrzehnt mit Eva Andersson-Dubin liiert. Nachdem die Beziehung auseinander ging, heiratete sie den Hedgefonds-Manager Glenn Dubin (68), blieb Epstein aber verbunden und machte ihn zum Patenonkel ihrer Tochter Celina.

Mette-Marit behauptete im Interview mit dem norwegischen Sender „NRK“ zudem, dass der US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sie „manipuliert und getäuscht“ habe. Die neuen Enthüllungen werfen weitere Fragen auf über die Art der Beziehung zwischen der norwegischen Kronprinzessin und dem verurteilten Sexualstraftäter.

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