Alba Berlin hat den Auftakt ins Viertelfinale der Basketball-Champions-League verloren. Bei Unicaja Malaga unterlag der deutsche Rekordpokalsieger mit 69:72. Damit steht das Team von Trainer Israel González im zweiten Spiel am kommenden Mittwoch in Berlin unter Druck: Nur ein Sieg hält die Chance auf das Final Four Anfang Mai in Badalona am Leben.
Malaga gilt als Topfavorit. Der Klub hat den Wettbewerb die letzten beiden Jahre gewonnen und verlor zuletzt 2023 ein Heimspiel – gegen Bonn. Dyn-Kommentator Stefan Koch lobte: „Malaga ist die beste Mannschaft Europas außerhalb der Euroleague.“ In der Euroleague gewann Bayern München am Mittwochabend 85:76 gegen Fenerbahce Istanbul.
Die Partie war von starker Defense geprägt. Malaga gewann das zweite Viertel mit 10:7 und setzte sich im dritten Abschnitt erstmals zweistellig ab. Doch Alba kämpfte sich heran: 47 Sekunden vor Schluss stand es nur 69:67, ehe Malaga einen wichtigen Dreier traf. Koch: „Die Berliner waren so dicht dran.“
Ärger gab es abseits des Spielfelds. In der Halbzeitpause zeigte der TV-Sender Dyn Werbung und Clips. Als die Übertragung zurück in die Halle schaltete, waren bereits 41 Sekunden im dritten Viertel gespielt. Koch entschuldigte sich: „Wir haben den Anfang dieser zweiten Halbzeit hier verpasst.“ In dieser Zeit fielen keine Punkte; beim Wiedereinstieg verkürzte Alba von 29:34 auf 31:34.
Zudem fehlten auf der offiziellen Website der Champions League lange Zeit Statistiken zu Malaga gegen Alba. Erst später wurden die Daten ergänzt.



