Vom Rechtsradikalen zum Liberalen: Alexis Pascuttinis politische Wende
Als junger Mann galt Alexis Pascuttini als vielversprechender Führungsnachwuchs der österreichischen FPÖ, doch heute hat er mit der rechtsradikalen Partei gebrochen. In einem exklusiven Interview mit Oliver Das Gupta in Graz am 23. März 2026 offenbart Pascuttini die Gründe für seinen radikalen Wechsel und seine neue Ausrichtung bei den liberalen Neos.
„Die wollten mich fertigmachen“ – Pascuttinis Abrechnung mit der FPÖ
Alexis Pascuttini beschreibt seine Zeit bei der FPÖ als eine Phase der Enttäuschung und des inneren Konflikts. Er wirft der Partei vor, ihn gezielt schädigen zu wollen, und spricht von einem toxischen Umfeld, das ihn letztlich zum Ausstieg bewegte. Besonders kritisch äußert er sich über die Grazer FPÖ, die er als einen „Selbstbedienungsladen“ bezeichnet, in dem persönliche Interessen über politische Ideale gestellt wurden.
Diese Erfahrungen haben Pascuttini nachhaltig geprägt und zu einer grundlegenden Neuorientierung geführt. Statt weiterhin in radikalen Kreisen zu verharren, suchte er nach einer politischen Heimat, die seinen liberalen und demokratischen Überzeugungen entspricht.
Neuanfang bei den Neos: Eine liberale Alternative
Nach seinem Bruch mit der FPÖ fand Alexis Pascuttini bei den Neos eine neue politische Heimat. Die liberale Partei bietet ihm die Möglichkeit, seine Ideen in einem konstruktiven und offenen Umfeld einzubringen. Pascuttini betont, dass er bei den Neos die Werte der Freiheit, Toleranz und Fortschrittlichkeit vertreten kann, die ihm bei der FPÖ fehlten.
Sein Wechsel symbolisiert nicht nur eine persönliche Transformation, sondern auch einen größeren Trend in der österreichischen Politik, bei dem ehemalige Anhänger radikaler Parteien nach moderateren Alternativen suchen. Pascuttinis Geschichte wirft ein Schlaglicht auf die inneren Konflikte und Machtkämpfe innerhalb der FPÖ und zeigt, wie politische Überzeugungen im Laufe der Zeit wandeln können.
Das Interview unterstreicht die Bedeutung von politischer Integrität und den Mut, eingefahrene Wege zu verlassen. Alexis Pascuttinis Weg vom rechtsradikalen Nachwuchspolitiker zum liberalen Neos-Mitglied ist ein beeindruckendes Beispiel für persönliches Wachstum und politische Erneuerung in Österreich.



