Tragischer Absturz in Kolumbien: Acht Tote und Dutzende Verletzte
Bei einem schweren Absturz eines Militärflugzeugs im Süden Kolumbiens sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Montag, den 23. März 2026, in der Nähe der Stadt Puerto Leguízamo im Departamento Putumayo. Nach Angaben des regionalen Gouverneurs John Gabriel Molina Acosta wurden zudem mindestens 83 Verletzte registriert, von denen sich 14 in einem kritischen Zustand befinden.
Über 120 Menschen an Bord des verunglückten Flugzeugs
Das Flugzeug war kurz nach dem Start vom Flughafen in Puerto Leguízamo abgestürzt, wie Verteidigungsminister Pedro Sánchez mitteilte. Die Ursache des Absturzes ist bisher ungeklärt. An Bord befanden sich nach Angaben von General Carlos Fernando Silva, dem Kommandeur der kolumbianischen Luftwaffe, 114 Passagiere und 11 Besatzungsmitglieder. Damit bleibt das Schicksal von mehr als 30 Insassen zunächst unklar.
Bei den meisten Insassen handelte es sich um Militärangehörige, wie Gouverneur Molina Acosta berichtete. Zudem waren einige Polizisten an Bord. Die genaue Zusammensetzung der Passagierliste wird derzeit noch ermittelt.
Rettungsmaßnahmen und erste Eindrücke vom Unglücksort
In sozialen Netzwerken verbreitete Videos zeigten eine große graue Rauchwolke und zahlreiche Trümmerteile am Absturzort. Anwohner und Sicherheitskräfte machten sich umgehend auf den Weg, um Verletzte zu versorgen, wie der Radiosender Bluradio berichtete. Die Rettungsarbeiten gestalten sich aufgrund der abgelegenen Lage und der Schwere des Unglücks als äußerst schwierig.
Der Krisenstab der Region hat eine Sondersitzung abgehalten, um die weiteren Schritte zu koordinieren. Die kolumbianischen Behörden haben eine umfassende Untersuchung des Vorfalls angekündigt, um die genaue Ursache des Absturzes zu ermitteln. Die betroffenen Familien werden derzeit über das tragische Ereignis informiert und erhalten psychologische Unterstützung.
Dieser Absturz zählt zu den schwersten Flugzeugunglücken in Kolumbien in den letzten Jahren. Die kolumbianische Regierung hat ihre Anteilnahme mit den Angehörigen der Opfer ausgedrückt und versichert, alle notwendigen Maßnahmen zur Aufklärung und Prävention ähnlicher Vorfälle zu ergreifen.



