Bundeswehr geht auf FIBO-Messe in Köln auf Nachwuchs-Fang
Zwischen Proteinshakes, Kreatinpulver und Hightech-Fitnessgeräten wird es plötzlich ernst: Auf der FIBO, der größten Fitnessmesse der Welt, wirbt die Bundeswehr mitten im Bodybuilding-Getümmel um Nachwuchs. Die Messe hat am Donnerstag in Köln begonnen und läuft vier Tage lang mit rund 955 Ausstellern aus 56 Nationen, die Neuheiten aus Fitness, Gesundheit und Wellness präsentieren.
Militärisches Training zwischen Hantelbänken
Soldaten in Tarnfleck prägen das Bild am Bundeswehr-Stand. Statt nur Broschüren gibt es hier echtes Anpacken: Besucher dürfen mittrainieren, Geräte testen und erleben, wie körperlich fordernd der Alltag bei der Truppe sein kann. Die Botschaft ist klar: Wer hier mithalten kann, bringt auch die Voraussetzungen für den Dienst mit.
Der Bundeswehr-Auftritt hebt sich deutlich von der restlichen Messe ab. Zwischen Hantelbänken und Proteinprodukten stehen gepanzerte Fahrzeuge, und es werden Situationen aus dem militärischen Alltag demonstriert – inklusive Nahkampftechniken. Besucher können sogar eine Mörsergranate stemmen oder mit Zusatzgewicht und schusssicherer Weste Liegestütze absolvieren, was zur echten Belastungsprobe wird.
Praktische Einblicke in den Soldatenalltag
Mehr als 150.000 Besucher werden auf der FIBO erwartet, viele davon nicht nur zum Schauen, sondern zum Mitmachen und Schwitzen. Am Bundeswehr-Stand erhalten sie Anleitung aus erster Hand: Ein Soldat zeigt beispielsweise, wie man einen Menschen sicher trägt – demonstriert an einer Trainingspuppe.
Die Initiative der Bundeswehr auf der Fitnessmesse unterstreicht die wachsende Bedeutung von körperlicher Fitness in modernen Streitkräften und zielt darauf ab, junge, gesundheitsbewusste Menschen für eine militärische Karriere zu begeistern.



