US-Militärexperte warnt: Trumps Iran-Operation birgt größtes politisches Risiko seiner Karriere
Militärexperte: Trumps Iran-Schlag ist größtes politisches Risiko

US-Militärexperte analysiert Iran-Operation: Trumps riskantester Karriereschritt

Washington/Teheran – Während US-Präsident Donald Trump stets betont, als Staatsoberhaupt mehrere Kriege beendet zu haben, hat er nun selbst einen neuen Konflikt entfacht. Viele Amerikaner erinnern sich mit Unbehagen an den Beginn des Irak-Krieges 2003, der das Vertrauen in die damalige US-Regierung nachhaltig erschütterte und indirekt den Aufstieg Trumps ermöglichte. Umso bemerkenswerter ist es daher, dass sich Trump nun persönlich auf eine militärische Konfrontation im Nahen Osten einlässt – mit allen damit verbundenen Risiken.

Operation „Epische Wut“: Erste Erfolge und politische Gefahren

Zwar kann Trump nach dem ersten Tag der Operation „Epische Wut“ den Tod von Ober-Mullah Ali Chamenei (86) sowie weiterer Führungspersönlichkeiten des iranischen Regimes verbuchen. Doch der ehemalige US-Militärgeheimdienstoffizier Michael Pregent sieht dennoch erhebliche politische Gefahren für den Präsidenten. Im Gespräch mit Medienvertretern erklärt Pregent deutlich: „Trump ist das größte politische Risiko seiner gesamten Karriere eingegangen.“

Der Experte skizziert zwei mögliche Szenarien: Sollte die Operation erfolgreich verlaufen, könnte sie zu Trumps „größtem Moment“ werden. Das Worst-Case-Szenario wäre hingegen das Überleben des Regimes trotz der militärischen Schläge. Pregent betont: „Einen Regimewechsel erreicht man nicht allein durch Bomben – sondern durch die Angst der Unterdrücker, Uniformen zu tragen!“

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Psychologische Kriegsführung als Schlüsselelement

Besondere Bedeutung misst der Experte daher Mitteln der psychologischen Kriegsführung bei. Dazu gehöre insbesondere Trumps Aufforderung an die Soldaten der Revolutionsgarden, ihre Waffen niederzulegen – verbunden mit der Aussicht auf Amnestie. Auf diese Weise solle gezielt Risse im Regime vergrößert werden, erklärt Pregent, der selbst im Irak- und Afghanistan-Krieg eingesetzt war.

Die Tatsache, dass die Luftschläge über Teheran am helllichten Tag begannen, besitzt nach Ansicht des Experten ebenfalls symbolische Kraft: „Der Himmel gehört nicht mehr dem Regime!“ Diese Demonstration militärischer Überlegenheit sei möglicherweise nicht unbedingt demoralisierend für die Mullahs, aber ermutigend für die oppositionellen Kräfte im Land.

Unterschiede zum Irak-Krieg und Reaktionen im Iran

Pregent stellt klar: „Das ist kein symbolischer Schlag!“ Die erste Angriffswelle habe gezielt die Führungsebene getroffen, während die zweite Welle Radarstationen, Kommandozentralen und militärische Schlagfähigkeiten ins Visier nahm. Nach Ansicht des Experten ist es unwahrscheinlich, dass sich im Iran das US-amerikanische Desaster nach dem Irak-Krieg wiederholen wird. „Dies ist kein Irak-Krieg, es gibt keine US-Bodentruppen – es handelt sich um eine Luftkampagne mit dem klaren Ziel, das Regime handlungsunfähig zu machen!“

Interessanterweise reagieren viele Menschen im Iran nach ersten Videos in sozialen Medien sogar positiv auf den Kriegsbeginn. Pregent erklärt: „Die Angriffe richten sich gegen das Regime, nicht gegen die Bevölkerung!“ Er ist überzeugt, dass die Menschen im Iran dies erkennen und die militärischen Schläge als den Moment betrachten, auf den sie so lange gewartet haben.

Bislang bewertet der Experte Teherans Gegenschläge gegen neun Golfstaaten lediglich als „militärisch bedeutungslose Gesichtswahrung“. Die eigentliche Herausforderung bestehe darin, die Iraner nicht einfach „zurück an den Verhandlungstisch zu bomben“, sondern tatsächlich ein Ende der Mullah-Herrschaft herbeizuführen – ein ambitioniertes Ziel mit ungewissem Ausgang für Trumps politische Karriere.

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