Ukraine-Offizier fordert Taurus-Marschflugkörper von Deutschland zur Verteidigung
Ukraine-Offizier fordert Taurus-Marschflugkörper von Deutschland

Ukraine-Offizier fordert Taurus-Marschflugkörper von Deutschland zur Verteidigung

In einem exklusiven Gespräch mit BILD im historischen Berlin Story Bunker unter den Straßen der Hauptstadt hat Oberst Wolodymyr Polevyi vom 7. Schnellen Reaktionskorps der ukrainischen Armee klare Worte gefunden. Der hochrangige Offizier erläuterte detailliert die aktuelle militärische Strategie Russlands im Donbas-Gebiet und skizzierte die ukrainischen Verteidigungspläne für das laufende Jahr.

Russische Taktiken im Donbas und ukrainische Gegenmaßnahmen

Oberst Polevyi beschrieb, wie russische Truppen im Donbas mit einer Kombination aus Artilleriebeschuss, Drohnenangriffen und Infanterievorstößen operieren. Er betonte, dass die Ukraine darauf mit mobilen Verteidigungseinheiten, verbesserter Aufklärung und gezielten Gegenoffensiven reagiert. Die Situation vor Ort bleibt angespannt, doch die ukrainischen Streitkräfte seien entschlossen, jeden Zentimeter Boden zu halten.

Dringende Forderung nach deutschen Taurus-Marschflugkörpern

Ein zentraler Punkt des Gesprächs war die erneute und dringende Forderung des Obersts nach Lieferung des deutschen Marschflugkörpers Taurus. Polevyi argumentierte, dass diese Waffensysteme entscheidend seien, um russische Kommandoposten, Logistikzentren und strategische Ziele hinter den Frontlinien präzise zu treffen. Ohne solche Präzisionswaffen sei eine effektive Verteidigung gegen die russische Übermacht deutlich erschwert, so der Offizier.

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Die Diskussion um Taurus-Lieferungen an die Ukraine wird in Deutschland seit Monaten kontrovers geführt, mit Bedenken hinsichtlich Eskalation und politischer Implikationen. Polevyi wies diese Sorgen zurück und betonte den defensiven Charakter der Waffe, die ausschließlich zur Abwehr russischer Angriffe genutzt werden solle. Sein Appell richtet sich direkt an die deutsche Bundesregierung, die bisher zögerlich auf solche Forderungen reagiert hat.

Das Interview fand am 25. Februar 2026 statt und unterstreicht die anhaltende Dringlichkeit der ukrainischen Bedürfnisse in einem Konflikt, der weiterhin internationale Aufmerksamkeit und Unterstützung erfordert.

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