US-Marines erhalten Fitness-Befehl: Bauchumfang wird strenger reguliert
US-Marines: Neuer Fitness-Befehl reduziert Bauchumfang

US-Marines erhalten strengere Fitnessvorgaben für den Bauchumfang

Bei den US-Marines wird der Gürtel ab sofort enger geschnallt – im wahrsten Sinne des Wortes! Eine neue Regelung, die seit dem 1. Januar 2026 in Kraft ist und nun offiziell verkündet wurde, schreibt vor, dass der Bauchumfang der Marines nur noch maximal 52 Prozent ihrer Körpergröße betragen darf. Für viele Soldaten bedeutet dies eine deutliche Reduzierung: Wer bisher am oberen Limit lag, muss nun mindestens fünf Zentimeter an Taillenumfang verlieren.

Neues Maß: Taille-zu-Größe-Verhältnis ersetzt alte Kontrollen

Entscheidend ist künftig das sogenannte Taille-zu-Größe-Verhältnis, auf Englisch als Waist-to-Height-Ratio (WHtR) bekannt. Diese Kennzahl löst laut einem offiziellen Statement der US-Marines die bisherige halbjährliche Kontrolle von Größe und Gewicht ab. Der Grenzwert wurde von 0,55 auf 0,52 gesenkt. Konkret bedeutet dies: Bei einer Körpergröße von 1,70 Metern lag die bisherige Obergrenze bei 93,5 Zentimetern Bauchumfang – jetzt sind nur noch 88,4 Zentimeter erlaubt, was einer Reduktion von etwa 5,1 Zentimetern entspricht. Bei 1,83 Metern sinkt der Wert von 100,7 auf 95,2 Zentimeter, und bei 1,90 Metern schrumpft die erlaubte Taille von 104,5 auf 98,8 Zentimeter.

Hintergrund: Fitness und Gesundheit im Fokus

Studien, die im Militärmagazin Task & Purpose zitiert werden, zeigen, dass Marines unterhalb des neuen Schwellenwerts häufig bessere Fitnesswerte erzielen. Kommandant General Eric M. Smith betonte in diesem Zusammenhang: „Das Marine Corps bleibt dem Ziel verpflichtet, physisch fitte Krieger hervorzubringen.“ Die Änderungen basieren auf dem Military Fitness Standards Memorandum des Secretary of War, wobei Kriegsminister Pete Hegseth mit gutem Beispiel vorangeht und auf Fotos seinen trainierten Bauch präsentiert.

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Konsequenzen und Ausnahmen bei Überschreitung

Marines, die den neuen WHtR-Grenzwert überschreiten, müssen ab sofort zur Zusatzprüfung antreten. Dabei wird ihr Körperfettanteil gemessen – entweder klassisch mit einem Maßband oder per bioelektrischer Impedanzanalyse, bei der elektrische Impulse durch den Körper fließen, um Fett- und Muskelmasse zu bestimmen. Es gibt jedoch Ausnahmen: Soldaten, die mindestens 285 Punkte in den Fitnesstests erreichen, dürfen den Grenzwert überschreiten, sofern ihr Körperfettanteil nicht höher als 26 Prozent bei Männern und 36 Prozent bei Frauen liegt.

Ziel: Leistungsfähigkeit und Gesundheitsvorsorge

Bei der neuen Regelung geht es nicht primär um ästhetische Aspekte wie einen Sixpack, sondern vielmehr um die körperliche Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft des Marine Corps. Das neue Bauchmaß dient zudem als Frühwarnsystem, um Marines mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen frühzeitig zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Diese Anpassung unterstreicht den ganzheitlichen Ansatz des Militärs, bei dem Fitness und Gesundheit Hand in Hand gehen.

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