US-Militär meldet massive Angriffe im Iran-Konflikt: Über 8.000 Ziele getroffen
Seit nunmehr drei Wochen tobt der Iran-Krieg, und das US-Militär hat jetzt neue, beeindruckende Zahlen zum Umfang seiner Offensive veröffentlicht. Nach eigenen Angaben wurden in diesem Zeitraum mehr als 8.000 iranische Ziele angegriffen, wie aus einer aktuellen Mitteilung hervorgeht.
Historische Marine-Zerschlagung durch US-Streitkräfte
Der Befehlshaber des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten, bekannt als Centcom, Brad Cooper, gab in einem auf der Plattform X veröffentlichten Video detaillierte Einblicke. „Dies ist die größte Zerschlagung einer Marine innerhalb eines Zeitraums von drei Wochen seit dem Zweiten Weltkrieg“, erklärte Cooper mit Nachdruck. Unter den angegriffenen Zielen befänden sich auch 130 iranische Schiffe, was die Intensität der militärischen Auseinandersetzungen unterstreicht.
Cooper bekräftigte dabei das strategische Ziel der USA, die iranische Bedrohung des freien Warenverkehrs durch die kritische Straße von Hormus zu bekämpfen. Diese Meerenge, etwa 55 Kilometer breit und zwischen dem Iran und Oman gelegen, gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den globalen Ölexport. Der Schiffsverkehr dort ist aufgrund des anhaltenden Konflikts nahezu vollständig zum Erliegen gekommen, was erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen hat.
Massive Bombardements gegen unterirdische Anlagen
In einer weiteren Eskalation der Kämpfe berichtete Cooper von einem spektakulären Angriff Anfang dieser Woche. Das US-Militär habe mehrere 5.000-Pfund-Bomben auf eine unterirdische Anlage an der iranischen Küste abgeworfen und diese komplett zerstört. Laut den US-Angaben wurde diese Anlage von Teheran genutzt, um Raketenwerfer und andere militärische Ausrüstung zu lagern, die eine „erhebliche Gefahr“ für die internationale Schifffahrt dargestellt hätten.
Die Region ist weiterhin stark militarisiert, mit bedeutenden US-Einheiten wie dem Flugzeugträger „Gerald R. Ford“ im Einsatz. Die anhaltenden Gefechte verdeutlichen die hohe Spannung und die weitreichenden Konsequenzen dieses Konflikts, der nicht nur die regionale Stabilität, sondern auch globale Handelsströme beeinflusst.



