Massive Militäroperation: USA und Israel attackieren Iran mit vereinter Feuerkraft
In einer beispiellosen Eskalation des Konflikts haben die US-Streitkräfte und die israelische Armee in den ersten vier Tagen des Iran-Kriegs nach eigenen Angaben fast 2.000 Ziele in der Islamischen Republik angegriffen. Die koordinierte Offensive richtet sich gegen die gesamte Militärstruktur des Irans, während dieser mit massivem Raketenbeschuss auf Israel und Golfstaaten reagiert.
US-Militär meldet Zerstörung iranischer Marineflotte
Admiral Brad Cooper, Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), gab in einem auf der Plattform X veröffentlichten Video dramatische Zahlen bekannt. Innerhalb von weniger als 100 Stunden seien 17 iranische Kriegsschiffe zerstört worden, darunter das einsatzfähigste iranische U-Boot. „Es geht darum, die gesamte iranische Marine-Flotte zu versenken“, bekräftigte der Admiral. Nach seinen Worten gibt es im Persischen Golf, in der Straße von Hormus und im Golf von Oman kein einziges iranisches Schiff mehr.
Cooper betonte, der Iran schikaniere seit Jahrzehnten die internationale Schifffahrt. Neben der Marineinfrastruktur seien auch:
- Iranische Luftabwehrsysteme beschädigt
- Hunderte Abschussvorrichtungen für ballistische Raketen und Drohnen angegriffen
- Mehrere Kommandozentren ins Visier genommen worden
Größtes US-Militäraufgebot seit einer Generation
Die Dimensionen der amerikanischen Militärpräsenz sind gewaltig: Mehr als 50.000 Soldaten, 200 Kampfflugzeuge, 2 Flugzeugträger und mehrere Bomber sind nach Cooper-Angaben bereits in der Region im Einsatz, mit weiteren Einheiten auf dem Weg. „Diese Kräfte haben eine massive Schlagkraft und stellen das größte Militäraufgebot der USA im Nahen Osten seit einer Generation dar“, erklärte der Admiral. Zuletzt hatten die USA vor mehr als zwanzig Jahren für den Irak-Krieg eine vergleichbare Streitmacht zusammengezogen.
Israelische Angriffswelle und iranische Vergeltung
Parallel zu den amerikanischen Operationen führten die israelischen Streitkräfte eine „breit angelegte Angriffswelle“ auf Militäranlagen im Iran durch. Nach Militärangaben wurden dabei Abschussrampen und Luftabwehrsysteme gezielt attackiert. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von Explosionen in der Hauptstadt Teheran.
Der Iran reagierte seinerseits mit massivem Raketenbeschuss auf Israel. Die israelischen Streitkräfte gaben an, alle abgefeuerten Raketen erfolgreich abgefangen zu haben, wobei nach Berichten der „Times of Israel“ niemand verletzt wurde.
Eskalierende Zahlen und Munitionssorgen
Seit Kriegsbeginn am Samstag meldeten die israelischen Streitkräfte über 1.600 Einsätze der Luftwaffe mit etwa 4.000 eingesetzten Geschossen. Militärsprecher Effie Defrin betonte, das Ausmaß der Angriffe sei damit schon jetzt größer als während des gesamten zwölftägigen Kriegs im Juni vergangenen Jahres. Israels Militär zerstörte nach eigenen Angaben rund 300 Raketenabschussrampen im Iran.
Als Vergeltung für die israelisch-amerikanischen Angriffe hat der Iran nach US-Militärangaben mehr als 500 ballistische Raketen und über 2.000 Drohnen abgefeuert. Admiral Cooper warf dem Iran vor, dabei wahllos Zivilisten anzugreifen – ein Vorwurf, den umgekehrt auch die iranische Seite erhebt.
Dennoch wachsen die Sorgen um die Munitionsvorräte: US-Senator Mark Kelly, ein prominentes Mitglied des Streitkräfte-Ausschusses, warnte laut CNN, dass den amerikanischen und israelischen Streitkräften sowie der Luftabwehr ihrer Verbündeten nach tagelangem Beschuss die Abfangraketen ausgehen könnten. Die Iraner verfügten über riesige Vorräte an vergleichsweise billigen Kamikaze-Drohnen sowie Mittel- und Kurzstreckenraketen.
Weitere Entwicklungen in der Region
Eine aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete traf den auch vom US-Militär genutzten Stützpunkt Al-Udeid in Katar, den größten US-Stützpunkt im Nahen Osten. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Doha wurde dabei niemand verletzt. Eine zweite Rakete konnte von der Luftabwehr abgefangen werden.
Parallel meldeten die Sicherheitsbehörden in Katar die Festnahme von zehn angeblichen Spionen der iranischen Revolutionsgarden. Sieben von ihnen hätten den Auftrag gehabt, Informationen über die militärische Infrastruktur des Golfstaats zu sammeln, während drei weitere Sabotageakte verüben und im Umgang mit Drohnen geschult sein sollten. Alle Festgenommenen hätten ihre Verbindung zu den Revolutionsgarden eingeräumt.
Die Situation im Nahen Osten bleibt damit äußerst angespannt, während sich die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und dem Iran weiter intensivieren.



