AfD baut Vorsprung aus: 28 Prozent, Union nur 23 Prozent
AfD baut Vorsprung aus: 28 Prozent, Union 23 Prozent

Die AfD kann einer neuen Umfrage zufolge ihren Abstand zur Union im Bund auf fünf Prozentpunkte ausbauen. Im aktuellen „Sonntagstrend“ des Instituts Insa, der im Auftrag der „Bild am Sonntag“ erstellt wurde, kommt die AfD auf 28 Prozent, während die Union nur noch bei 23 Prozent landet. Das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Für CDU und CSU ist dies der schwächste Wert seit mehr als vier Jahren.

Regierungsparteien CDU und SPD verlieren weiter

Auch die SPD verliert einen Prozentpunkt und liegt nun bei 13 Prozent. Damit erreichen Union und SPD zusammen nur noch 36 Prozent. Die Grünen kommen ebenfalls auf 13 Prozent. Die Werte für Linke (elf Prozent), BSW (drei Prozent) und FDP (drei Prozent) bleiben im Vergleich zur Vorwoche unverändert.

Insa befragte für den repräsentativen „Sonntagstrend“ 1200 Personen im Zeitraum vom 4. bis 8. Mai. Die Frage lautete: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“ Die maximale Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,9 Prozentpunkten.

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Hintergrund: Unsicherheit bei Wahlumfragen

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheit behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf etwaige Wahlausgänge.

Die aktuellen Zahlen bedeuten einen deutlichen Rückenwind für die AfD, die in den vergangenen Monaten kontinuierlich zugelegt hat. Für die Union ist der Wert alarmierend, da er den Abstand zur AfD weiter wachsen lässt. Auch die SPD verharrt auf einem niedrigen Niveau, während die Grünen stabil bleiben. Die Linke kann sich mit elf Prozent im Vergleich zu früheren Umfragen behaupten, während BSW und FDP mit jeweils drei Prozent weiterhin um den Einzug in den Bundestag bangen müssen.

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