Hillary Clinton vor Ausschuss: Lange verweigerte Anhörung im Epstein-Fall
Nach monatelangem Widerstand haben sich Bill und Hillary Clinton schließlich einer Anhörung im Fall des verstorbenen Finanziers Jeffrey Epstein gestellt. Die Ex-First-Lady Hillary Clinton beantwortete nun die Fragen des zuständigen Ausschusses in Washington, D.C. Die Anhörung fand am 27. Februar 2026 statt und zog erhebliche mediale Aufmerksamkeit auf sich.
Clintons Aussagen zur Beziehung mit Epstein
Während der Befragung betonte Hillary Clinton mehrfach, dass sie Jeffrey Epstein nicht persönlich gekannt habe. »Ich weiß nicht, wie oft ich sagen musste: Ich habe Epstein nicht gekannt«, erklärte sie vor dem Ausschuss. Diese Aussage wurde von ihr in verschiedenen Variationen wiederholt, um etwaige Verbindungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter zu dementieren.
Die Anhörung wurde im Chappaqua Performing Arts Center durchgeführt, wo Clinton sichtlich bemüht wirkte, Klarheit in die Angelegenheit zu bringen. »Es ist unzählige Male auf Band«, fügte sie hinzu und verwies auf bereits existierende Aufzeichnungen, die ihre Position untermauern sollen.
Hintergründe und weitere Entwicklungen
Der Widerstand der Clintons gegen eine Aussage dauerte mehrere Monate an, bevor sie sich nun den Fragen stellten. Diese Verzögerung hatte zu Spekulationen und erhöhtem öffentlichem Druck geführt. Der Ausschuss untersucht weiterhin die Verbindungen verschiedener Persönlichkeiten zu Epstein, und die Anhörung von Hillary Clinton markiert einen wichtigen Schritt in diesen Ermittlungen.
Britta Kollenbroich berichtete aus Washington, D.C., über die Entwicklungen. Die nächsten Schritte des Ausschusses sind noch nicht vollständig bekannt, aber es wird erwartet, dass weitere Personen befragt werden, um die Aufklärung des Falls voranzutreiben.



